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„Effizienz ist entscheidend“

Management
„Effizienz ist entscheidend“

Gewinnbringende Smart-Repairs erfordern spezielle Produkte und Ausrüstung

Was ist bei der Kleinschadenreparatur aus technischer Sicht zu beachten? Und wo liegen die Vorteile der Reparaturmethode für den Betrieb? Harald Weckmann, Leiter Training bei Cromax, beantwortet im Interview die wichtigsten Fragen.

Herr Weckmann, warum lohnt sich Smart Repair für Karosserie- und Lackierbetriebe?

Die Kleinschadenreparatur bringt den Autofahrern – seien es Privatkunden, Autohäuser oder Flotten – eine deutliche Kostenreduktion bei der Instandsetzung ihres Fahrzeugs. Für den Betrieb ist das Geschäft zwar „Kleinvieh“, kann sich aber richtig lohnen. Voraussetzung ist, dass der Betrieb die Reparatur so prozessoptimiert wie möglich durchführt.

Was bedeutet das konkret?

Prozesseffizienz beginnt bereits bei der Einrichtung des Smart-Repair-Arbeitsplatzes, beispielsweise eines Multifunktionsarbeitsplatzes. Dieser muss sinnvoll und vollständig eingerichtet sein – und zwar speziell für Smart-Repair-Arbeiten. Es nützt nichts, wenn dem Fachmann hier ein 150er-Exzenterschleifer zur Verfügung steht. Vielmehr eignen sich kleine Schleif- und Poliermaschinen, mit denen er auch minimale Schadstellen optimal erreichen und bearbeiten kann. Empfehlenswert ist eine Tellergröße von
75 mm. Ganz wichtig ist außerdem, dass das gesamte Werkzeug, das der Lackierer für die Kleinschadenreparatur benötigt, direkt am Platz vorhanden ist. Denn jeder Gang, jede Suche nach der richtigen Poliermaschine oder dem richtigen Schleifmittel kostet Zeit und damit auch Geld.

Was sollte der Lackierer darüber hinaus beim Lackaufbau für die Kleinschadenreparatur beachten?

Im Sinne der Effizienz eignen sich für die Kleinschadenreparatur natürlich insbesondere die schnellen Produkte. Empfehlenswert ist aus dem Cromax-Sortiment der schnelltrocknende Füller PS1081 – PS1084 – PS1087. Dieser ist bereits nach 20 bis 40 Minuten Trocknungszeit schleifbar, durch forcierte Trocknung ist er noch schneller bearbeitbar. Alternativ kann der Lackierer den UV-Primer PS1410 oder PS1410A verwenden, dieser ist mithilfe der Trocknungslampe bereits nach drei Minuten trocken. Im nächsten Schritt ist der Einsatz des Cromax Pro Basislacks empfehlenswert, da dieser ja für alle Anwendungsgebiete geeignet ist – von der Ganzlackierung bis zum kleinen Spot-Repair. Als Klarlack ist im letzten Schritt der CC6500 empfehlenswert, für den bereits zehn Minuten forcierte Trocknung ausreichen. Alternativ kann auch der CC6700 eingesetzt werden.

Wo liegen die Grenzen für
Smart-Repair?

Grundsätzlich entscheidet der Lackierfachmann, welchen Schaden er mit Smart-Repair reparieren kann – die Größe das Schadens und auch der Farbton haben einen Einfluss darauf, wann diese Reparaturmethode sich wirklich rechnet. Bei liegenden Teilen ist das nahezu ausgeschlossen, weil es einfach zu unwirtschaftlich ist und zudem vom Ergebnis her auch nicht zufriedenstellend sein wird. Pauschal umrissen sollte der Schaden inklusive Auslaufbereich nicht größer als ein DIN-A4-Blatt sein, damit sich die Kleinschadenreparatur rechnet.

Wie unterstützt Cromax Betriebe dabei, den Kunden gegenüber Smart-Repair gewinnbringend als Leistung zu verkaufen?

Unter dem Stichwort „Expressreparatur“ haben wir neben einem wirtschaftlichen Reparaturportfolio auch ein spezifisches Marketingprogramm für die Kleinschadenreparatur zusammengestellt. Dieses enthält unter anderem Poster, Broschüren und Anzeigen, mit denen Betriebe ihren Kunden die Vorteile der Kleinschadenreparatur aufmerksamkeitswirksam argumentieren können.


 

Smart reparieren lernen

Im Expressreparatur-Seminar werden alle wichtigen Kenntnisse zum Thema Kleinschadenreparatur vermittelt. Foto: Cromax

Lackierer können auf Anfrage ein zweitägiges Expressreparatur-
Seminar im Cromax Training Center in Bonn belegen, das auch Marketingaspekte enthält. Tipps zum Reparaturverfahren gibt es darüber hinaus in einem speziellen Trainingsmodul zum Spotrepair im Juli.

Termin: 5. Juli 2019

Ort: Cromax Training Center Bonn

Mehr Infos unter: http://cromax-seminare.de

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