Know-how

Nicht jammern – ausbilden!

Wer Auszubildende fordert und fördert, kann auf Top-Leistungen hoffen.
Checkliste zum Umgang mit Auszubildenden

Der Meister fragt im Vorstellungsgespräch den Bewerber: „Können Sie Dreisatz?“ Die Antwort lautet: „Natürlich! Anlauf nehmen und dann möglichst weit springen!“ Wenn Ihnen nun das Lachen im Halse stecken bleibt und Sie sich an unzählige, ergebnislose Vorstellungsgespräche erinnern, geht es Ihnen wie vielen Handwerkern. Allerorts wird die „schlechte Qualität“ der Schulabgänger bemängelt. Sie erscheinen unausgeschlafen, ungepflegt und unmotiviert zum Gespräch, scheinen keine Ahnung von Deutsch und Mathematik zu haben und man fragt sich, ob sie je eine Schule von innen gesehen haben.

Nun wäre es einfach, in das allgemeine Wehklagen einzustimmen und die Schuld auch künftig auf die Eltern, das Schulsystem und die Politik zu schieben. Aber es kann auch einen anderen Weg geben, der sicher nicht einfach ist, aber tolle Perspektiven bietet. Packen Sie den Lehrling bei seiner Ehre, geben Sie ihm das Gefühl gebraucht zu werden und natürlich Eigenverantwortung. Bieten Sie Anreize und zeigen Sie ihm auf, welche Entwicklungsmöglichkeiten er in Ihrem Betrieb hat.
Cooler Ausbildungsbetrieb
Methoden, die sich in der Praxis bewährt haben:
  • Jeder Lehrling bekommt einen Ausbildungs-Paten, an den er sich mit allen Fragen wenden kann. Dieser Mitarbeiter kümmert sich auch um Dinge wie Kontrolle des Berichtshefts, Erreichen der Ausbildungsziele und Wechsel zwischen den verschiedenen Abteilungen/Arbeitsplätzen.
  • Nehmen Sie sich Zeit für Ihren Azubi, „benutzen“ Sie ihn nicht als billige Arbeitskraft und Aushilfe. Je intensiver Sie sich um den Azubi kümmern, desto schneller wird er eine wertvolle Arbeitskraft werden.
  • Belohnen Sie Ihren Azubi mit Wissen (Praktika, Lehrgänge), wenn er Teilziele erreicht hat. Viele junge Menschen blühen regelrecht auf, wenn sie merken, dass endlich jemand an sie glaubt.
  • Geben Sie Ihrem Azubi ein komplexes Problem zur Lösung, lassen Sie ihn ein neues Produkt entwickeln oder hören Sie seine Vorschläge zur Optimierung von Abläufen. Sie werden staunen, welche Kreativität sich hier zeigt.
  • Helfen Sie Ihren Azubis gezielt: Fördern Sie ehrgeizige junge Menschen, aber unterstützen Sie auch diejenigen, denen nicht alles zufliegt. Haben Sie Geduld mit Spätzündern, denn das sind später meist die treuesten, dankbarsten und fleißigsten Mitarbeiter.
  • Kommunizieren Sie in Medien, auf Messen, in Schulen und in sozialen Netzwerken, dass Sie einen wirklich coolen Ausbildungsbetrieb haben.
Sie werden sehen – bald haben Sie die Auszubildenden, die Sie verdienen! Und wenn dann Ihr Azubi verzweifelt nach dem WLAN-Kabel sucht – nehmen Sie’s mit Humor und haben Sie künftiges Potenzial vor Augen!

Noch mehr Tipps

Die Ausbildungstipps stammen von der Betriebsberatung Team Baumgärtner GmbH. Die Firma unterstützt speziell kleine und mittelständische Unternehmen mit klassischer Betriebsberatung, Seminaren und Telefon-Coaching. Das Unternehmen ist schwerpunktmäßig in Bayern, Sachsen und Thüringen tätig, bietet jedoch auch bundesweite Telefon- oder Onlineberatung an.
Die ausführliche Checkliste „Cooler Ausbildungsbetrieb“ können Sie kostenlos anfordern unter: 09281/8402095 oder office@teambaumgaertner.de.

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