Erst der Ton, dann die Struktur

Kunststoffstoßfänger günstig reparieren

MR

Wir wissen nicht, wer die in Wagenfarbe lackierten Stoßfänger erfunden hat. Für die Idee, ein Fahrzeugteil durch eine Lackierung mehr oder weniger ad absurdum zu führen, dürfte ein Ehrenplatz im Lackiererhimmel reserviert sein.

Aber es gibt auch sie noch: Stoßfänger aus schwarzem oder grauem, meist durchgefärbtem Kunststoff, der mal mehr, mal weniger strukturiert ist. Und das nicht einmal nur bei billigen Fahrzeugen. Nicht wenige SUVs sowie diverse „Country“- und „Cross“-Modellvarianten sind mit schwarzen Radlaufeinfassungen, Leisten oder Stoßfängern ausgestattet. Und bei Fahrzeugen wie dem Citroen Cactus sind Türbeplankungen im Plastik-Look Aufprallschutz und Designelement in einem.

Austausch muss nicht sein

Natürlich entstehen an solchen exponierten Teilen Kratzer, Abschürfungen und Dellen. Die Reparatur ist in diesen Fällen nicht ganz einfach. Zwar kann man solche Teile ganz klassisch schleifen, füllern und lackieren. Die Wiederherstellung der exakten Farbe – und vor allem der Struktur – erfordert aber einigen Aufwand. Und das bei in der Regel recht günstigen Teilen. Kein Wunder daher, dass auch bei geringen Beschädigungen eher ausgetauscht als repariert wird, wodurch wiederum je nach Teil und Fahrzeug erhebliche Montagekosten entstehen können.

Unkomplizierte Lösung

Eine elegante Lösung für dieses Problem bietet ein Kunststoff-Reparatursystem vom Aerosol-Spezialisten SprayMax. Der Lackierer hat hier zunächst einmal zu entscheiden, ob es sich um durchgefärbte oder meist grau oder schwarz lackierte Kunststoffteile handelt. Bei durchgefärbten Teilen werden Kratzer zunächst ausgeschliffen und dann, je nach Tiefe, erst überspachtelt oder direkt mit einem 1K-DTP (für „direct to plastic“)-Kunststofflack beschichtet. Den gibt es in Grau, Anthrazit und Schwarz. Lackierte Kunststoffteile werden, nachdem ein Kunststoffhaftvermittler aufgetragen wurde, mit einem 1K-Kunststofflack im originalen Herstellerfarbton ausgebessert.

Bei strukturierten Kunststoffen, also der großen Mehrzahl der Fälle, erfolgt danach eine Angleichung der Struktur. Hierzu gibt es einen 1K-Strukturlack in drei Farben – Schwarz, Transparent und Grau – und zwei „Körnungen“, grob und mittelgrob.

Mit diesen Komponenten lassen sich strukturierte und glatte Kunststoffteile schnell, unkompliziert und ohne Montagearbeiten reparieren. Alle Produkte wurden in 1K-Qualität formuliert und sind in der Aerosoldose rund fünf Jahre haltbar.

Mehr Auslastung, mehr Service

„Bei geringem Materialeinsatz verfügt der Betrieb mit diesem System über eine professionelle und vor allem auf das jeweilige Reparaturbudget zugeschnittene Reparaturmöglichkeit“, betont SprayMax-Marketingmanager Frank Haydt. „So bietet das SprayMax-System Lackierbetrieben eine Chance, zum
einen die Werkstattauslastung zu erhöhen, die beste Reparaturlösung anzubieten, Zusatzgeschäft zu generieren und gleichzeitig auch den Service und die Kundenzufriedenheit zu steigern.“