Standox erklärt die Vorteile der digitalen Technik für Lackierbetriebe

Digitale Farbtonmessung

Die Wuppertaler Lackmarke kennt sich aus beim Thema digitale Farbtonmessung. Inzwischen hat Standox mit Genius iQ bereits die dritte Generation ihres hauseigenen Farbtonmessgeräts auf den Markt gebracht. Im Vergleich mit seinen Vorgängern bietet es eine verbesserte Technik – die in Kombination mit der Software „Standowin iQ“ auch die Möglichkeiten des Internets nutzt.

Moderner LED-Technik sorgt für eine genaue Ermittlung des Farbtons und des Effekts einer Lackierung. Die Handhabung des Messgerätes ist einfach und bequem: Dank der kompakten Bauweise und des kleinen Messfelds kann der Lackierer näher an die Schadenstelle heran. Die Bedienung erfolgt über leicht verständliche Symbole auf einem großen Farb-Touchscreen und ist weitgehend intuitiv. Farbige LEDs zeigen an, ob eine Messung erfolgreich war. Das kabellose Genius iQ verfügt zudem über leistungsstarke Akkus, die auf einer Ladestation sofort wieder aufgeladen werden.

„Ein Lackierer, der sich nicht mit der digitalen Farbtonfindung auseinandersetzt, macht einen Fehler, denn diese Technik ist in vielen Werkstätten bereits Standard“, sagt Erik Fassbender, Training Spezialist Standox Deutschland. „Das gilt natürlich erst recht für Betriebe: Eine zukunftsorientierte Lackierwerkstatt kann es sich gar nicht leisten, diese Technologie zu ignorieren.“

Datenübermittlung per WLAN

Das neue Farbtonmessgerät übermittelt die Daten per WLAN direkt an die webbasierte Farbtonsuch-Software „Standowin iQ“. Diese ermittelt aus den Messungen eine Mischformel. Die Software kann auf einem stationären PC installiert sein – aber ebenso gut auf einem Tablet-Rechner oder einem Smartphone. „Ist das Programm auf einem Mobilgerät installiert, kann man eine Farbtonformel direkt am Fahrzeug abrufen und drahtlos an ein Mischsystem oder eine Waage übermitteln“, erklärt Fassbender. „So etwas ist in einer größeren Werkstatt, erst recht in einem Werkstattverbund ein enormer Vorteil. Es sorgt für flexiblere Abläufe und kann die Wirtschaftlichkeit eines Betriebes steigern.“

Die webbasierte Software ist dabei immer auf dem neuesten Stand. „Die Datenbank der Mischformeln wird von uns ständig aktualisiert“, erklärt Fassbender. „Das heißt: Wer mit Standowin iQ im Web arbeitet, hat stets Zugriff auf die neueste Formel. Angesichts der Vielzahl neuer Autofarbtöne, die Jahr für Jahr herauskommen, ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil.“

Vorteile nutzen

Trotz der Vorzüge der digitalen Farbtonmessung zögern einige Betriebe diese einzusetzen. Stattdessen bleibgen sie bei der traditionellen Farbtonfindung mit Farbpaspeln. „Natürlich kann ein erfahrender Lackierer auch damit gute Ergebnisse erzielen“, sagt Erik Fassbender. „Aber er verzichtet damit auf viele Vorteile, die die digitale Technik bietet. Und das kann sich ein moderner, zukunftsorientierter Betrieb heute eigentlich nicht mehr leisten.“

Fassbender nennt ein ganz simples Beispiel: „Wer als Lackierer mit Farbpaspeln arbeitet, weiß aus Erfahrung, wie aufwendig es ist, sie immer auf dem neusten Stand zu halten. Und selbst, wenn man das regelmäßig tut: Die Paspeln lassen sich niemals so schnell aktualisieren wie eine webbasierte Datenbank.“ Ein weiteres Argument: Immer stärker miteinander vernetzte Geräte in modernen Lackierereien vereinfachen und beschleunigen Arbeitsprozesse, ermöglichen höhere Taktraten und erhöhen dadurch die Wirtschaftlichkeit. „Das sind Faktoren, die man angesichts des wirtschaftlichen und zeitlichen Drucks, unter dem viele Lackierbetriebe heute stehen, nicht ignorieren sollte“, sagt Fassbender. „So gesehen ist die digitale Farbtonmessung nicht nur eine neue Technik – sie ist ein Instrument, mit dem die Werkstätten ihre Marktposition verbessern und ihre Zukunft sichern können.“

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