Bis aufs Blech           und wieder zurück

Die Firma Carblast bietet einen einzigartigen Oldtimerkarosserie-Komplettservice

Am Beginn einer grundlegenden Restaurierung von Oldtimern steht zumeist das Entfernen aller Beschichtungen. Egal ob Lack, Spachtel, Unterbodenschutz – alles, was die Beurteilung der Karosseriebeschaffenheit behindert, muss weg. Dies kann sowohl mechanisch durch verschiedene Strahlmethoden oder chemisch erfolgen. Ein ganz neues Verfahren zur Entlackung setzt die Firma Carblast aus Welzheim seit einigen Monaten ein: Das thermische Entlacken im Pyrolyseofen, ein in der Industrie gebräuchliches, im Oldtimerbereich jedoch ganz neues Verfahren.

Alle Techniken weisen dabei natürlich ihre Vor- und Nachteile auf, jedoch haben sie auch eines gemeinsam: Die Karosserie ist nach dem Entlacken relativ schutzlos und damit sehr anfällig für Korrosion. Daher sollte sie so schnell wie möglich wieder konserviert werden, um im Anschluss ohne Risiko in den weiteren Prozess geführt zu werden. Im Idealfall wird die Karosserie mittels kathodischer Tauchlackierung (KTL) beschichtet, einem elektrochemischen Verfahren, welches den Korrosionsschutz der Karosserie sicherstellt.

Kompletter Service

Genau diesen Rundum-Service bietet Carblast: Vom Entlacken der Altkarosserie mittels unterschiedlichster Verfahren über die Grundierung bis hin zur fertigen Endlackierung. „Wir sind die einzigen in Europa, die eine Karosserie innerhalb von 36 Stunden entlacken, entrosten, passivieren und KTL-beschichten können“, erklärt Geschäftsführer Alexander Schwan.

Das thermische Entlacken ist relativ neu im Carblast-Portfolio. „Der größte Vorteil besteht darin, dass es auch in die schwierigen Bereiche vordringt“, erklärt Schwan. „Im Gegensatz zum Strahlen, wo federnde Materialien wie Spachtel oder Kunststoffe zu Problemen führen, lassen sich mit der thermischen Entlackung einwandfreie Ergebnisse erzielen, ohne dass die Oberfläche verformt oder ausgedünnt wird.“ Carblast hat mit dieser Methode bereits zahlreiche Karosserien behandelt – mit Erfolg. Alexander Schwan: „Wenn ich das Pyrolyseverfahren früher kennengelernt hätte, hätten wir uns manche Investition in die Strahltechnik sparen können.“ Evelyn Becker

Weitere Informationen:
Carblast Fahrzeugtechnik GmbH
Tel: 07182 497515
www.carblast.de