Motorworld Classics

Dit Schärfste und dit Originalste

Die Motorworld Classics Berlin punktet mit tollen Fahrzeugen und Berliner Charme

Perfektes Wetter, gute Stimmung und viele Besucher: die Veranstalter der Motorworld Classics Berlin 2018 zogen eine positive Bilanz. Rund 31.300 Besucher strömten vom 4. bis zum 7. Oktober zu der charmanten Oldtimermesse und nutzten die Chance, in den historischen Messehallen unterm Funkturm in eine vielfältige Welt klassischer Mobilität einzutauchen. Damit verzeichnet die Motorworld Classics Berlin bei den Besucherzahlen erneut ein Plus gegenüber dem Vorjahr. „Das goldene Oktoberwetter war einfach perfekt für einen Messeausflug mit dem eigenen Klassiker. Außergewöhnliche Exponate wie das BMW Art Car von Andy Warhol oder das kleinste Auto der Welt waren regelrechte Publikumsmagneten und auch die ‚Lange Nacht der Oldtimer‘, mit der wir die Messe dieses Jahr erstmalig eröffnet haben, hat sich als das richtige Format erwiesen“, freut sich Marc Baumüller, Geschäftsführer der Motorworld Classics Berlin. „Für die Berliner sowie auch die nationale und internationale Klassiker-Szene avanciert die Messe zu einem echten Hot Spot.“ In der Besucherumfrage gab es unzählige begeisterte Stimmen, die das Ambiente und den ganz besonderen Charme der Motorworld Classics Berlin, aber auch die große Markenvielfalt, das umfangreiche Angebot, die guten Gespräche und das abwechslungsreiche Programm hervorhoben.

Aussteller zeigen sich zufrieden

Doch nicht nur bei den Besuchern ist die Motorworld Classics Berlin gut angekommen, zufrieden zeigten sich auch die Aussteller. Unter anderem dabei waren: Arthur Bechtel Classic Motors, HK Engineering, Porsche Classic Partner Berlin-Potsdam sowie Steenbuck Automobiles. Diese sowie die vielen weiteren Aussteller und Clubs brachten unzählige automobile Highlights sowie eine Menge Benzin im Blut auf die Motorworld Classics Berlin 2018. Mit Ex-Profi-Boxer Axel Schulz hieß die Motorworld Classics Berlin auf der „Langen Nacht der Oldtimer“ ein echtes Schwergewicht willkommen. Im Gespräch mit Projektleiter und Szenekenner Ulf Schulz erzählte er von seinem karitativen Engagement für die Laureus Sport for Good Foundation und seine Beziehung zu Autos. Auf dem Podium im Palais am Funkturm diskutierten am Samstag acht Experten über „Oldtimer und Zukunft“, Jörg Tissat und Frank Lucas berichteten im MotorTalk über ihre Charity Challenge durch die USA und Heidi Hetzer hat ihr neues Buch „Ungebremst leben“ mit auf die Messe gebracht. Darüber hinaus konnten die Besucher im Motorraum in Halle 16 einem Könner über die Schulter schauen: Sven Dühring, Inhaber der Werkstatt „Das Altblechwerk“, baute vor Ort den Motor eines 1977er VW Golf 1 aus seinen Einzelteilen zusammen.

„Concours de Nonchalance“

Zum ersten Mal hatte die Motorworld Classics Berlin in Kooperation mit der Auto Bild Klassik zu einem „Concours de Nonchalance“ eingeladen, um auch jungen Klassikerfahrern eine Bühne zu bieten. So durften Fahrzeug und Fahrer zusammen nicht mehr als 60 Jahre zählen. Insgesamt präsentierten sich 25 junge Fahrer mit ihren Automobilen Baujahr 1998 und älter. Die Bandbreite reichte vom TVR bis zum VW Golf 1 Cabrio. Als Gewinner zeichnete die Jury einen Mercedes Benz 230e Limousine W124 im Topzustand und mit einer spannenden Geschichte aus. Der 26-jährige Fahrer hatte den Wagen mit nur 46.000 km auf dem Tacho tatsächlich vom Schrottplatz gerettet. „Das Auto wirkte wie neu“, so Jury-Mitglied Ulf Schulz. „Selbst die Schonbezüge aus dem Werk waren noch drauf und diverse Prüfmarkierungen vorhanden.“

Berliner Bären

Eines der Highlights der Motorworld Classics Berlin ist mittlerweile die Verleihung der Berliner Bären, mit denen die Messe ganz besondere Exponate würdigt. In fünf Kategorien – ganz berlinerisch und mit einem Augenzwinkern verlieh sie Auszeichnungen für „Dit Originalste“, „Dit Seltenste“, „Dit Knuffigste“, „Der besten Clubstand“ und „Dit Beste“.