Technik

Viel mehr als ein Werkstattwagen

Die Painter Workstation hat sich am Markt durchgesetzt

Ob in den Schulungszentren vieler Lack- und Zubehörhersteller oder in zahlreichen Karosserie- und Lackierbetrieben – immer häufiger trifft man auf die markanten Rollwagen, die mit allem bestückt sind, was in der Lackiervorbereitung benötigt wird – vom Schleifmittel bis zum Spachtel. Dass es sich dabei um denselben Wagen handelt, ist gar nicht so einfach zu erkennen, denn farblich unterscheiden sie sich stark voneinander. „Mehr als die Hälfte aller Painter Workstations, die wir verkaufen, werden in den Firmenfarben oder in den Wunschfarben der Mitarbeiter geordert“, erläutert Engelbert Keller, Lackierermeister und Inhaber der Keller Profi-Lack GmbH in Bernbeuren.

Erfahrung aus der Praxis
Vor rund drei Jahren brachte er die erste PWS auf den Markt, einen Werkstattwagen, bei dessen Entwicklung Keller seine Erfahrungen aus langjähriger Lackiererpraxis eingebracht und umgesetzt hatte. Mittlerweile gibt es drei unterschiedlich umfangreich ausgestattete Varianten, zusätzliche Entwicklungen wie zum Beispiel eine einklappbare Werkbank oder individuell mit Verbrauchsmaterialien und Werkzeugen ausgestattete Varianten. Rund 220 solcher Wagen werden bis jetzt in den Werkstätten eingesetzt – Tendenz steigend.
Einfacher Service
Von Anfang an standen die Qualität der verwendeten Bauteile und eine einfache Montage der einzelnen Module im Vordergrund. „Auch nach drei Jahren haben wir daher extrem wenig Reparaturen an den ausgelieferten Werkstattwagen vornehmen müssen“, berichtet Engelbert Keller. „Falls doch einmal etwas ersetzt oder ergänzt werden muss, ist der Prozess denkbar einfach: Jede PWS ist mit einer Fahrgestellnummer versehen, sodass typgerecht das richtige Ersatzteil bestellt werden kann.“ Oder das Teil wird zur Reparatur nach Bernbeuren geschickt. Dort hat sich in einer kleinen Produktionshalle gleich neben der Lackiererei ein Mitarbeiter auf die Montage der Werkstattwagen spezialisiert. Auch wenn die Grundidee ausgereift ist, gibt es immer noch Modifikationen. „Anregungen der Verarbeiter nehmen wir natürlich auf und setzen sie nach Möglichkeit um“, erklärt Engelbert Keller, „aber auch die Werkzeug- und Zubehörindustrie hat Einfluss auf die Ausstattung der Wagen. Wenn bedeutende Hersteller etwa neue Anschlüsse oder spezielle Maschinen auf den Markt bringen, entwickeln wir natürlich entsprechende Halterungen, Schläuche oder Adapter, sodass kein Kunde improvisieren muss.“ Die Ideen gehen Engelbert Keller so schnell nicht aus. Gerade arbeitet er an einer kompakteren PWS für Betriebe, in denen weniger Platz zur Verfügung steht. Und einen filterlosen Staubsauger soll es auch bald geben – spätestens zur Automechanika 2014. MR
Weitere Informationen: Keller Profi-Lack GmbH Tel.: 08860/9110-0 Fax: 08860/9110-16 www.painterworkstation.de

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