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Karosserie Eder GmbH eröffnet zweiten Standort

Karosserie Eder GmbH
Top Standort, top Standard

Die Karosserie Eder GmbH eröffnet im oberösterreichischen Kremsmünster ihren zweiten Betrieb. Die technische Ausstattung eröffnet ganz neue Möglichkeiten.

Auf die Frage nach der Lackierkapazität seines neuen Betriebs ist Thomas Eder zwar vorbereitet, eine klare Antwort fällt dem Karosseriebau- und Lackierermeister aber nicht leicht. Zum einen liegt das daran, dass der Betrieb, der extrem verkehrsgünstig im Schnittpunkt mehrerer Autobahnen gelegen ist, erst vor einem guten halben Jahr eröffnet hat und die Auslastung immer noch zunimmt. Zum anderen hat Thomas Eder in Prozesse und technische Ausstattung investiert, deren Nutzen noch lange nicht ausgereizt ist. Bestes Beispiel: Ein Herkules Transmobil, das Fahrzeuge mitsamt Bühne – von denen insgesamt acht angeschafft wurden – zu den einzelnen Stationen transportiert. „Ursprünglich war das Motiv für die Anschaffung, die Rangierzeiten zu reduzieren und dafür zu sorgen, dass ein einziger Mitarbeiter in der Lage ist, Fahrzeuge durch die gesamte Halle zu bewegen“, berichtet Thomas Eder. „Dass man dabei auch Abklebeaufwand reduziert, war uns ebenfalls bewusst. Ein weiterer großer Vorteil hat sich erst mit der Zeit gezeigt: Wir können mit dem Transmobil ein Auto komplett von außen reparieren, müssen bei Autohausaufträgen keine Fehler auslesen, brauchen bei Mercedes keine Dummy-Reifen für die Reparatur und keine Schonbezüge, um die guten Alcantara-Sitze zu schonen.“ Dass darüber hinaus nun alle Arbeiten auf Bühnen stattfinden, ist ergonomischer und erhöht die Qualität. Thomas Eder: „Beim Schleifen ist eine angenehme Arbeitsposition extrem wichtig, beim Finish brauche ich ebenfalls die richtige Arbeitsposition und optimales Licht – und dasselbe gilt für den Farbtonprozess.

Digitaler Farbtonprozess

Der funktioniert bei Eder mittlerweile zu hundert Prozent digital. „Der Farbton wird mit dem Spektrofotometer unseres Lackherstellers Sikkens vermessen und auf Basis dieser Messung wird ein Spritzmuster erstellt“, erklärt Thomas Eder. Wenn es passt, wird direkt lackiert, das Farbmuster wandert anschließend ins Archiv, das in kurzer Zeit bereits ordentlich an Umfang gewonnen hat. „Die Farbtonpaspeln werden bei uns fast gar nicht mehr verwendet“, betont Eder. Generell scheint man auf dem Weg zum digitalen Farbtonprozess in Österreich schon weit fortgeschritten zu sein.

„Wir haben im Jahr 2019 25 Mischbänke neu platziert“, berichtet Daniel Kapeller, bei AkzoNobel Verkaufsleiter Österreich. In keinem einzigen Fall mussten wir ein konventionelles Farbtonfindungssystem ausliefern.

UV-Einsatz bei kleinen Schäden

Neben dem klassischen Pkw-Geschäft ist die Eder GmbH mit einer Großraumkabine auch auf die Reparatur von Nutzfahrzeugen und Caravans ausgerichtet. Zu einem weiteren Standbein wird die Betreuung von Fuhrparks ausgebaut. Hier spielt die Kleinschadenreparatur eine wichtige Rolle. Sie erfolgt bei Eder an Multifunktions-Arbeitsplätzen und sehr konsequent unter Einsatz der Sikkens-UV-Materialien. „Im Kleinschadenbereich verwenden wir zu 100 Prozent den UV-Füller“, erklärt Thomas Eder, und wo es passt, wird auch die Sprühdose eingesetzt, denn spzeziell hier haben schnelle und sichere Prozesse oberste Priorität“

Starkes Argument

Für Thomas Eder dienen die Investitionen in die technische Ausstattung des Betriebs nicht nur der Erhöhung der Kapazität und der Beschleunigung der Prozesse – auch die Attraktivität für potenzielle Mitarbeiter erhöht sich. „Es hat sich schon herumgesprochen, dass hier ein Betrieb entstanden ist, der hervorragend ausgestattet ist und auch den Mitarbeitern einiges bietet: hochmoderne, ergonomische Arbeitsplätze, aber auch eine familiäre Atmosphäre und ein Ambiente, an dem man sich einfach wohlfühlt.“ mr ■

www.karosserie-eder.at

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