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Stoßfänger günstig reparieren

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Erst der Ton, dann die Struktur

Kunststoffstoßfänger günstig reparieren

In Wagenfarbe lackierte Stoßfänger haben so ihre Tücken. Für diese Idee dürfte ein Ehrenplatz im Lackiererhimmel reserviert sein. Stoßfänger aus schwarzem oder grauem, meist durchgefärbtem Kunststoff können mal mehr und mal weniger strukturiert sein. Nicht wenige SUVs sowie diverse „Country“- und „Cross“-Modellvarianten sind mit schwarzen Radlaufeinfassungen, Leisten oder Stoßfängern ausgestattet. Und bei Fahrzeugen wie dem Citroen Cactus haben sich Türbeplankungen aus Plastik im Airbumper-Look längst als modisches Designelement etabliert. Ganz neben der eigentlichen Funktion als Aufprallschutz. 

Vor wenigen Jahren lag der kniffligste Teil bei der Lackierung eines zu reparierenden Stoßfängers in der Ermittlung der Kunststoffart und der Wahl des richtigen Lackaufbaus. Denn die Kunststoffe müssen akribisch vorbereitet und sorgfältig beschichtet werden. Jetzt kommen die hinter dem Stoßfänger montierten Sensoren der Fahrassistenzsysteme hinzu. Erfordert die Reparatur einen Ausbau, müssen zunächst zahlreiche Verbindungen zur Bordelektronik getrennt werden. Fehler können schnell Folgen für die Fahrsicherheit haben. Mehr Informationen zu Lackreparaturen bei Fahrzeugteilen mit Sensortechnik finden Sie hier.

Ist ein Austausch immer erforderlich?

An einem solch exponierten Teil, das seinem Namen nach abzuleiten „Stöße abfängt“, entstehen leicht Kratzer, Abschürfungen und Dellen. Die Reparatur ist nicht ganz einfach: Natürlich kann man solche Teile ganz klassisch schleifen, füllern und lackieren. Die Wiederherstellung von exakter Farbe und Struktur erfordert aber einigen Aufwand. Und das bei in der Regel recht günstigen Fahrzeugteilen. Kein Wunder daher, dass auch bei geringen Beschädigungen eher ausgetauscht als repariert wird, wodurch wiederum je nach Teil und Fahrzeug erhebliche Montagekosten entstehen können.

Spot-Repair – ein eleganter Lösungsweg?

Eine elegante Lösung für dieses Problem bieten verschiedene Kunststoff-Reparatursysteme wie etwa vom Aerosol-Spezialisten SprayMax. Der Lackierer hat zunächst zu entscheiden, ob es sich um durchgefärbte oder meist grau oder schwarz lackierte Kunststoffteile handelt. Bei durchgefärbten Teilen werden Kratzer ausgeschliffen und dann, je nach Tiefe, erst überspachtelt oder direkt mit einem 1K-DTP (für „direct to plastic“)-Kunststofflack beschichtet. Den gibt es in Grau, Anthrazit und Schwarz. Lackierte Kunststoffteile werden, nachdem ein Kunststoffhaftvermittler aufgetragen wurde, mit einem 1K-Kunststofflack im originalen Herstellerfarbton ausgebessert.

Bei der Mehrzahl der Fälle handelt es sich aber um strukturierte Kunststoffe. Hier muss danach die Struktur angeglichen werden. Ein 1K-Strukturlack in drei Farben – Schwarz, Transparent und Grau – und zwei „Körnungen“, grob und mittelgrob, sorgt für das passende Ergebnis. Mit diesen Komponenten lassen sich strukturierte und glatte Kunststoffteile reparieren. Schnell, unkompliziert und ohne zusätzliche Montagearbeiten.

 



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