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Spot-Repair Schnellreparatur mit Spraydosen von SprayMax

Spot-Repair
Schnellreparatur mit Spraydose

Mit den SprayMax-Produkten sind auch Lackreparaturen auf verschiedenen Substraten in kurzer Zeit erledigt.

Kunststoff, Metall – oder beides? Schön, wenn man sich keine großen Gedanken machen muss, welches Material man für welchen Lackschaden an welcher Stelle anwenden muss. Noch besser, wenn man dafür nicht mal die Lackierpistole vorbereiten und anschließend wieder reinigen muss. Am allerbesten, wenn der Lack schon fertig aus der Aerosoldose kommt und in kürzester Zeit durchgetrocknet ist.

SprayMax bietet mit seinem professionellen Lackrepair-System besonders im Bereich der klassischen Kleinschadenreparatur vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Ohne großen Aufwand können Spot-Repair-Arbeiten so schnell und wirtschaftlich durchgeführt werden. Ralf Ertle, Anwendungstechniker bei SprayMax zeigt uns, wie ein Lackschaden am Kotflügel in kürzester Zeit zu reparieren ist.

Kein Problem am Kunststoff

Der vorliegende Schaden befindet sich im Kunststoffbereich, seitlich an der Stoßstange. Da in diesem Fall keine Korrosion droht, kann bei der Reparatur ein einkomponentiger Füller eingesetzt werden. Beim Basislack besteht die Wahl zwischen SprayMax-Ready-Mix- Farbtönen in der Spraydose oder eigens ausgemischten und in die Spraydose abgefüllten Materialien. Versiegelt wird mit einem zweikomponentigen Rapid-Klarlack mit besonders kurzer Trocknungszeit.

Substratübergreifende Reparatur

Doch was ist, wenn sich der Schaden über mehrere Bauteile – und damit über unterschiedliche Substrate erstreckt? Auch für die Kombination aus Metall und Kunststoff bietet SprayMax Produkte für eine schnelle und effiziente Reparatur. Der 2-K-DTM Grundierfüller ist universell einsetzbar – egal, ob auf blankem Blech oder gängigen Kunststoffen. eb ■

www.spraymax.de


(Foto: Evelyn Becker)

Als Erstes wird die betroffene Stelle angeschliffen.


(Foto: Evelyn Becker)

Anschließend wird die Fläche gereinigt.


(Foto: Evelyn Becker)

Nun wird ein 1-K-Grundierfüller aufgetragen. Mit einem Heißluftföhn kann die Trocknung beschleunigt werden.


(Foto: Evelyn Becker)

Die Fläche wird nun mit einem Nassschleifpapier angeschliffen und anschließend erneut gereinigt.


(Foto: Evelyn Becker)

Dann wird der einkomponentige, fertig ausgemischte Basislack aufgetragen.


(Foto: Evelyn Becker)

Zum Schluss wird die Stelle mit einem zweikomponentigen Rapid-Klarlack versiegelt. Für einen weichen Übergang kann eine Beispritzverdünnung eingesetzt werden.


(Foto: Evelyn Becker)

Mit dem Infrarotstrahler trocknet der Klarlack in nur 20 Minuten vollständig. (Fotos: Evelyn Becker)


Spraydosen sind beim Profi angekommen

Interview mit Dr. Wolfgang Kranig, Geschäftsführer der Peter Kwasny GmbH

Die Kleinschadenreparatur liegt im Trend. Trotz Corona? Wegen Corona.
Wie verändert sich der Markt? Welche Auswirkungen der Corona-Pandemie sind zu spüren und welche Chancen können sich daraus ergeben? Im Interview mit Dr. Wolfgang Kranig sprachen wir über die Entwicklungen im Unternehmen und die Chancen für das Geschäft der Kleinschadenreparatur mit Aerosoldosen.

Herr Dr. Kranig, wie hat sich die Corona-Situation auf Ihr Unternehmen und Ihre Abläufe ausgewirkt?

Dr. Kranig Auch für die Peter Kwasny GmbH und SprayMax hat Corona natürlich massive Auswirkungen. Nicht nur, dass unser Anteil am Reparaturgeschäft in Mitleidenschaft gezogen wurde, auch für unsere internen Abläufe und die Kommunikation mit unseren Kunden mussten wir neue Lösungen finden. Wir halten uns an strenge Hygienestandards und Abstandsregeln. Und sowohl die interne als auch die externe Kommunikation wird zunehmend auf digitale Kanäle verlagert.

Laut aktuellem DAT-Report werden Bestandsfahrzeuge intensiver gepflegt, gewartet – und im Zweifel auch noch einmal repariert. Ist das eine positive Entwicklung, die Sie aus Sicht Ihres Unternehmens bestätigen können?

Dr. Kranig: Kleinschäden nehmen in der Tat zu. Wir haben also das Glück, dass wir im Rahmen der Fahrzeugreparatur und der Kleinschäden auch Marktanteile dazugewinnen konnten, denn unser SprayMax-Reparatursystem eignet sich hier ideal.

Was genau ist der Vorteil der SprayMax-Produkte?

Dr. Kranig: Unser System ist sehr niederschwellig. Das bedeutet, dass ein Unternehmen keine großen Investitionen tätigen muss, um es in der Praxis anzuwenden. Zudem ist es ein Komplettsystem, das den gesamten Reparaturprozess abdeckt.

Wie steht es um die Akzeptanz der Spraydosentechnologie unter Profilackierern?

Dr. Kranig: Einer unserer großen Vorteile ist: Niemand ist gezwungen, das ganze System anzuwenden. Unsere Produkte, etwa ein Primer oder ein Klarlack, können ganz flexibel und individuell in den herkömmlichen Lackierprozess integriert werden. Das ist etwas, was uns die Türen in viele Betriebe öffnet. Wir stellen fest, dass mittlerweile fast in jeder Werkstatt Produkte von uns verwendet werden. Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass unser Angebot auf professionellen Produkten unserer Lackpartner basiert. Wir bieten also eine sehr hohe Qualität und denken, dass wir damit beim Profi angekommen sind.

Nun befinden uns mitten im zweiten Lockdown und die Pandemie scheint noch lange nicht besiegt. Wie schauen Sie auf die kommenden Monate?

Dr. Kranig: Zunächst einmal: Die Pandemie hat uns bisher weniger stark getroffen, als anfangs zu befürchten war. Auch in der aktuellen Situation schauen wir mit Zuversicht in die Zukunft. Wir ruhen uns jedoch nicht aus, sondern suchen gerade jetzt vermehrt und aktiv den Kontakt zu unseren Kunden – erst einmal digital, bald aber hoffentlich auch wieder persönlich. Wir gehen stark davon aus, dass sich die Situation in der zweiten Jahreshälfte verbessern und entspannen wird, sodass wir zur „Normalität“ zurückkehren können.

Herr Dr. Kranig, ich danke Ihnen sehr für das Gespräch. eb ■

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