Schicht für Schicht

Mit Evercoat präsentiert sich ein neuer Anbieter mit innovativer Spachteltechnologie

Spachtel gehören nicht gerade zu den Produkten, über die viel diskutiert wird. Wie Spachtel mit Härter vermischt wird: klar. Wie man ihn aufträgt: längst bekannt. Wie genau der Spachtel beschaffen ist und warum: nicht besonders interessant. Hauptsache, das Material funktioniert. Dass sich über die Wahl des Spachtels die Anwender nur wenig Gedanken machen, können auch Dirk Weissenborn, Geschäftsführer, und Christian Neusch, Marketingleiter der Ditoma GmbH, bestätigen: „Das ändert sich aber ziemlich schnell, wenn wir Anwender mit einem Spachtelsortiment konfrontieren, das wirklich anders funktioniert als das, was man üblicherweise kennt.“ Das Spachtelsortiment, von dem hier die Rede ist, stammt von Evercoat, dem US-Marktführer auf diesem Gebiet, und Ditoma ist exklusiver Importeur, unter anderem für Deutschland. Dass sich Anwender in der Tat bei manchem Evercoat-Produkt ein wenig umstellen müssen, lässt sich am Leichtgewichts-Universalspachtel „Rage Ultra“ demonstrieren. Dieses „Brot und Butter“-Produkt von Evercoat kann in 90 Prozent der alltäglichen Reparaturfälle eingesetzt werden.

Niedrigere Viskosität

Der erste Überraschungseffekt beim Anwender stellt sich ein, wenn nach dem Öffnen der Dose das Material umgerührt wird – und sich erstaunlich flüssig anfühlt. „Die Evercoat-Spachtel sind nicht so formuliert, dass mit einem Auftrag die größtmögliche Schichtdicke erzielt werden kann“, erklärt Anwendungstechniker Maximilian Heilig. „Im Gegenteil: Die niedrigere Viskosität zwingt den Verarbeiter dazu, das Produkt in mehreren, dünneren Schichten aufzutragen. Damit ist zum einen ein gleichmäßiger und porenfreier Auftrag gewährleistet, zum anderen entstehen so perfekte Übergänge in den Randzonen der Spachtelfläche.“

Einfach zu dosieren

Auf dem Mischbrett verläuft Rage Ultra kreisförmig, was die richtige Dosierung von Härter nach einer einfachen Faustformel ermöglicht: Es genügt, einen dünnen Strich Härter mitten über den Spachtelfleck zu legen – schon ist die empfohle Menge von zwei Prozent erreicht. Eine innovative Harztechnologie, der schichtweise Aufbau und nicht zuletzt mikrofeine Kunststoff- und Glaskügelchen als Füllstoffe sorgen dafür, dass zügig mit dem Spachtelschleifen begonnen werden kann. „In der Praxis hat sich erwiesen, dass bereits nach acht bis zehn Minuten, also noch
während der Aushärtung des Spachtels mit Schleifen begonnen werden kann“, betont Maximilian Heilig. Damit ist der Schleifprozess schon nach 20 Minuten abgeschlossen. „Bei konventionellem Reparaturspachtel kann teilweise erst nach dieser Zeit mit dem Schleifen begonnen werden.“ Zeit und Material werden, wie Heilig betont, auch dadurch gespart, dass der Schleifprozess bereits mit P180 bis P240 beginnen kann. Eine Besonderheit des Evercoat-Sortiments stellt der „440 Express“-Oberflächenconditioner dar.

„Dieses Produkt dient dazu, den Spachtelprozess zu optimieren“, erklärt Christian Neusch. „Es stellt einen zwar zusätzlichen, aber extrem schnellen und einfachen Arbeitsschritt dar, der spürbar für Ergebnissicherheit sorgt und daher in den Standardprozess integriert werden sollte.“ Es handelt sich beim Oberfächenconditioner um eine mit einem Tuch dünn aufzutragende Premiumharz-Füllstoff-Kombination, die schwer erkennbare Mikroporen und Schleifriefen zuverlässig verfüllt. Darüber hinaus wird die komplette Reparaturstelle für den folgenden Füllerauftrag isoliert. Füllerabzeichnungen werden somit auch bei kritischen Farbtönen verhindert. Nach dem Auftragen bzw. der Trocknung von „440 Express“ kann direkt mit dem Füllerauftrag begonnen werden. Ergänzt und abgerundet wird das Spachtelsortiment durch Produkte wie den selbstnivellierenden Feinspachtel Easy Sand, den ultraleichten Reparaturspachtel EZ Ultra Lite, den Kunststoff-Feinspachtel Poly Tex und den mit Glasfaser und Kevlar verstärkten Reparaturspachtel Fiber Tech. MR


Leichtspachtel-Pionier

Evercoat ist mit einem Marktanteil von 70 Prozent in den USA und Kanada der weltweit größte Karosseriespachtelhersteller. Das Unternehmen mit Stammsitz und Produktion in Cincinnati (Ohio) verfügt über 65-jährige Branchenerfahrung und ist Pionier in der Leichtspachteltechnologie. Es entwickelt eigene Harzrezepturen mit einem Einkaufsvolumen von über 100 Millionen US Dollar. Bis jetzt ist Evercoat in 25 europäischen Ländern vertreten. Den Vertrieb für Deutschland verantwortet die Firma Ditoma.

Weitere Informationen:

Ditoma GmbH

Tel.: 07141/990550

Fax: 07141/9905522

www.ditoma.de

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