PPS 2.0

3M optimiert sein Lackverarbeitungssystem

3M hat die Nutzer seines PPS-Systems weltweit nach Optimierungsmöglichkeiten gefragt. Das Ergebnis: PPS 2.0.

Als 3M im Jahr 2000 das 3M-PPS Lackverarbeitungssystem einführte, war das eine Revolution. Der herkömmliche Fließbecher mit all seinen Fehlerquellen und vor allem einer aufwendigen Reinigungsprozedur mit Lösemitteln wurde vom „Beutel im Becher“ abgelöst. Das 3M-Lackverarbeitungssystem ermöglicht das Anmischen der Farbe direkt im Beutel. Der Becher wird mit einem Deckel verschlossen, in dem bereits ein Filter integriert ist, und wird mithilfe eines passenden Adapters auf der vom Lackierer bevorzugten Lackierpistole befestigt. Im Laufe der Jahre wurde das PPS-Einweg-Lackverarbeitungssystem mehrfach ausgezeichnet und hat sich zum Standard-Bechersystem in den Lackierwerkstätten entwickelt. Jörg Muschter, Senior Application Engineer bei 3M, kann das bestätigen: „Bei meinen Besuchen in den Lackierbetrieben wird unser System als Garant für eine saubere Arbeit und damit als zuverlässiger Begleiter durch den Lackierprozess geschätzt.“

Leichter und effektiver

Als logische Konsequenz hat 3M das optimierte PPS 2.0 auf den Markt gebracht. Damit will das Unternehmen erneut den Lackierprozess in den Werkstätten revolutionieren, das heißt noch leichter und effektiver machen. Das stark verbesserte PPS-2.0-System basiert auf einer globalen und umfangreichen Meinungsumfrage unter PPS Nutzern mit dem Ziel herauszufinden, wie man das PPS-System noch besser machen kann. „Für viele unserer Kunden ist eine einfache System-Handhabung mit möglichst wenigen Einzelteilen für ein noch schneller einsatzfähiges System ein wichtiger Faktor. Auch die Stabilität bei den großen Bechern auf den Lackierpistolen wurde teils kritisch gesehen. Alles in allem war die groß angelegte Kundenbefragung für uns als 3M sehr wertvoll, weil die Kunden uns zu unserem neuen PPS 2.0 geführt haben“, sagt Jörg Muschter.

Neuerungen bei PPS 2.o

Vor allem diese vier von den Kunden genannten Veränderungswünsche und Neuerungen sind bedeutend: der Verschlussring, das Fenster im Außenbecher, die Skalierung und der neue Adapter. Während der vorherige Verschlussring zunächst auf den Deckel aufgeschraubt werden musste, kommt der neue Verschluss mit Ring und Deckel zusammen. Das Verschlusssystem funktioniert wie ein Bajonettverschluss. Somit bleibt der Ring immer sauber und das System hat zugleich weniger Bauteile. Eine Vereinfachung bei der Lackierarbeit, die sich die Kunden gewünscht hatten, ist auch das neue Fenster im Außenbecher. Es erleichtert das Öffnen und Nachbefüllen des Bechers. Für eine verbesserte Stabilität des Bechers auf der Lackierpistole sorgt der innovative Adapter. Er sitzt stabiler auf dem System und ist einfacher zu reinigen.

Auch die Lagerung, weiß Jörg Muschter aus Erfahrung, ist ein großes Thema in den Werkstätten. „Viele Lackierer möchten Restmengen von Lacken aufheben. Das ist mit dem PPS-2.0-System grundsätzlich möglich. Ebenfalls neu ist der Colourcode über das ganze Bechergrößen-Sortiment für die Filter: 125 µ = blau, 200 µ = transparent. „3M versteht sich nicht nur als Innovationsunternehmen, sondern auch als Partner seiner Kunden. Wo immer es möglich ist, wollen wir Prozesse vereinfachen und damit die Arbeit der Lackierer sowohl angenehmer als auch effektiver machen“, erklärt Nadine Sommer, Senior Product Manager für den Autoreparaturbereich bei 3M. „Und da wir unsere Partner durch regelmäßige Besuche in den Werkstätten oder auch Trainings bei uns im Haus sehr gut kennen, können wir auch auf ihre Wünsche eingehen.“

Quelle: 3M

www.3M.de/autoreparatur


Fließbecher versus PPS

Im Vergleich zu herkömmlichen Fließbechern ist das Einweg-Lackverarbeitungssystem 3M PPS ein in sich geschlossenes System. Die Farbe wird direkt im Becher bedarfsgerecht mittels einer Skalierung gemischt. Anschließend wird der Becher mit einem Deckel verschlossen, in dem bereits ein Filter fest integriert ist. Schließlich wird der Becher mit einem passenden Adapter auf der Lackierpistole befestigt. Damit ist vor allem ein schnelleres Arbeiten mit geringem Reinigungsaufwand möglich. Die Innenbecher können nachgefüllt oder nach der Anwendung entsorgt werden. Zudem kann es keine Verunreinigung des angemischten Materials durch Staub oder Schmutz geben, da es sich um ein geschlossenes System handelt. Ein weiterer Vorteil ist die Einsparung von 70 bis 80 Prozent Reinigungs- und Lösemittel. Denn mit PPS 2.0 müssen nur der Farbkanal in der Lackierpistole und nicht der Becher gereinigt werden.

Vor allem bei komplizierten Lackierungsvorgängen wie beispielsweise im Innenraum eines Fahrzeugs zeigen sich weitere Vorteile des PPS-Systems gegenüber Fließbechern. Möglich ist eine 360-Grad-Applikation, d.h. auch über Kopf funktioniert das System ohne die Gefahr, dass ungewollt Farbe austritt.



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