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Karosserie-Instandsetzung mit dem CBR-Systems der Carbon GmbH

Karosserie-Instandsetzung
Leichtigkeit und Ergonomie

Die Deusing GmbH lebt das Motto „Instandsetzen vor Erneuern“ konsequent. Der hessische K + L-Betrieb gehört zu den ersten Kunden des CBR-Systems der Carbon GmbH.

Leif Knittel

Strategiebildung funktioniert im Kleinen wie im Großen. Den Markt mit all seinen Einflüssen eingehend beobachten, Entwicklungen bewerten, ohne gleich jedem Trend blind hinterherzulaufen, und ein Netzwerk aus ebenso guten, zuverlässigen wie fairen Partnern. Gepaart mit etwas Risikobereitschaft, Cleverness und dem Vertrauen in die eigene Leistung, kann das sehr lange sehr gut funktionieren. Wie bei der Rudolf Deusing GmbH in Braunfels-Bonbaden, unweit von Wetzlar in Mittelhessen. Als einer der ersten Betriebe in der Region haben Senior-Chefin Elfie Deusing, Lackierermeister Markus Deusing und Tochter Isabell Felber vor gut drei Monaten in das neue CBR-System der Carbon GmbH für die schonende Karosserie-Instandsetzung investiert. 1987, als sich Lackierermeister Rudolf Deusing mit einem reinen Lackierbetrieb selbstständig gemacht hat, war Karosseriereparatur überhaupt kein Thema. Schnell wuchs das Unternehmen mit einem zweiten Standort auf über zwanzig Mitarbeiter, aber schon vor der Wirtschaftskrise 2001 erkannte Deusing, dass er allein mit Lackierungen in der ländlichen Gegend langfristig kein Auskommen finden wird. Konsequent baute er sich mit der Karosserie-Instandsetzung nach und nach ein zweites Standbein auf.

„Das brauchen wir“

Instandsetzen vor Erneuern, kurz „I statt E“, stand dabei von Anfang an ganz oben auf Deusings Agenda. Als das Unternehmerpaar 2004 auf der automechanika in Frankfurt das Miracle-System der Carbon GmbH entdeckte, war schnell klar: „Das brauchen wir“.

Auf erste Infos zum neuen Carbon Body-Repair-(CBR-) System der Carbon GmbH stießen die Deusings im Internet, woraufhin Elfie Deusing sofort zum Hörer griff, um bei Carbon-Vertriebsleiter Siegbert Müller Näheres zu erfahren. Dieser erzählte, wie es nach dem Bruch der beinahe 20-jährigen Geschäftsbeziehung zum japanischen Hersteller der Miracle-Komponenten zur Entwicklung des CBR-Systems gekommen war. Von Anfang an sei klar gewesen, dass man mit Zugkomponenten aus ultraleichtem Carbon und carbonfaserverstärkten Kunststoffen ein weltweit einzigartiges Reparatursystem schaffen wolle.

60 Prozent leichter

„Mit im Vergleich zu anderen Systemen etwa 60 Prozent leichteren Zugkomponenten ist das CBR wesentlich ergonomischer“, weiß Siegbert Müller. „Das ist wichtig, aber nur einer der Vorteile.“ Konnte bislang bei der Rückverformung des Blechs an einer einzigen oder maximal zwei Punkten des Schadens gezogen werden, erlauben dem Instandsetzer jetzt die neuen, zusätzlichen Zugeinheiten, den Schaden über drei oder mehr Positionen weitaus kontrollierter zu richten. Speziell bei langen Seitenwänden an Transportern und Nutzfahrzeugen verschiebt das CBR die Grenze des Machbaren damit deutlich.

Siegbert Müller: „Die Entwicklung des CBR-C1 Power-Inverters markiert im Hinblick auf moderne, dünne Karosseriebleche einen Meilenstein. Das gilt für die Schweißtechnik, die die Bits sehr zuverlässig, aber ohne die Gefahr eines Durchbrands setzt, ebenso wie für die sehr einfache Bedienung des Geräts.“ Durch das eigens entwickelte Menü mit vordefinierten Programmen für des Anschweißen der Masse, das Setzen von Bits und das Einziehen kommen, so ist Müller überzeugt, auch ungeübte Mitarbeiter spielend zurecht.

Der Knochenjob wird einfacher

Hohes Augenmerk legt das Familienunternehmen Deusing auf eine ausgewogene Kundenstruktur im Drittelmix aus Schadensteuerern, Autohäusern und Privatkunden. „Gerade jetzt in der Krise haben wir gesehen, dass wir damit sehr gut fahren“, erklärt Elfie Deusing. Um die Privatkundschaft wolle man sich im Hinblick auf das neue CBR-System verstärkt bemühen. „Durch die höhere Effizienz können wir selbst verursachte Schäden oder wirtschaftliche Totalschäden noch zeitwertgerechter und profitabler richten. Schließlich sind ältere Fahrzeuge häufig erhaltenswert und nicht jeder Kunde kann und will sich gleich ein neues Auto leisten.“

Nach den ersten acht Wochen mit dem CBR-System könnte das Fazit der Deusings klarer nicht ausfallen: „Die Karosserie-Instandsetzung war immer ein Knochenjob, aber mit dem CBR-System wird das deutlich einfacher und komfortabler. Die Jungs sind äußerst zufrieden und definitiv schneller unterwegs. Wer ein Mal mit dem CBR gearbeitet hat, nimmt nichts anderes mehr in die Hand!“

www.carbon.ag

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