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Trends und Technik-Highlights

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Trends und Technik-Highlights

Wir fragten führende Lackieranlagenhersteller, wohin die Entwicklung geht und welche technischen Neuheiten sie in der Pipeline haben.

Fester Bestandteil unserer Automechanika-Ausgaben ist ein Einblick in die Entwicklungen in der Lackieranlagentechnik. Alle zwei Jahre bietet sich in Frankfurt – normalerweise – die Chance, vor Ort und in natura neue Anlagen, neue Features und Technik-Highlights zu bestaunen. Ganz nebenbei erhält man einen Einblick in Trends beim Anlagenbau und Marktentwicklungen, die sich darin widerspiegeln. Nun ist in diesem Jahr alles anders – speziell die aufwendigen Stände der Anlagenhersteller wird man in diesem Jahr in Frankfurt vergeblich suchen. Trotzdem möchten wir Ihnen einen Einblick über aktuelle
Lackieranlagentrends geben und
haben führenden Herstellern zwei Fragen gestellt:

1) Welches aktuelle Technik-Highlight steht bei Ihnen gerade im Fokus?

2) Wohin geht aus Ihrer Sicht aktuell der Trend beim Lackieranlagenbau bzw. in der Lackieranlagenplanung?

SEHON Innovative Lackieranlagen als Neuheiten

ZU 1: „Bei SEHON stehen derzeit ganzheitliches Energiemanagement und Energiespartechnologie für Lackierbetriebe und Lackieranlagen im Fokus, dabei integrieren wir Blockheizkraftwerke und regenerative Energieformen. Für unsere Kunden hat dies zwei klare Vorteile: Zum einen eine drastische Reduzierung von Heizkosten und CO2-Ausstoß, zum anderen eine maximale staatliche Förderung.

Diese Technologie bauen wir konsequent aus bis hin zur nahezu kompletten Energieautarkie unserer Kunden – und das sowohl bei Neubau- oder als auch bei Modernisierungsprojekten. Ganz aktuell in der Pipeline haben wir die nächste
Generation der SEHON-Versorgungsterminals mit neuen Features sowie ein neues Karosserieterminal mit Separierung der Stahl- und Aluminiumstäube.

ZU 2:

  • Kunden wünschen sich verstärkt einen Lieferanten wie SEHON, der alles aus einer Hand liefern kann, von der Planung über die Produktauswahl bis zu Montage und Aftersales-Service. Lackierbetriebe erhalten von uns eine solche ganzheitliche Umsetzung als perfekte Symbiose aus Hightech und Green Technology.
  • Kunden denken verstärkt prozess- und energieorientiert. Dafür bieten wir nicht nur die passenden Lackieranlagen, sondern auch alle notwendigen Lösungen und Arbeitsplätze, um den Betrieb perfekt und zukunftssicher auszustatten. Individuell und maßgeschneidert für den jeweiligen Kunden. Von der Vorbereitung bis zum Finish.
  • Grundsätzlich verbessern wir scheinbar ausgereizte Technologien, um unseren Ruf als Technologiemarktführer der Branche zu festigen. Eine Vielzahl von SEHON-Innovationen gehören inzwischen zum technischen Standard oder setzen neue Standards, sodass auch unsere Wettbewerber mit ähnlichen Lösungen nachziehen. Dieser Vorsprung wird zugunsten unserer Kunden weiter ausgebaut.“

Tiemo Sehon, CEO SEHON Innovative Lackieranlagen

OMIA

ZU 1: „Bei der Konzeption unserer
neuen Produkte stellen wir folgende Aspekte besonders in den Fokus:

  • Einhaltung der geltenden Normen,
  • Optimierung der Prozesse hinsichtlich Zeit- und Energieeinsparung und damit einer erhöhten Produktivität.
  • Verbesserung des Werkstatt-Workflows u. a. durch Lean Manufacturing.
  • Steigerung des Bedienkomforts und der Sicherheit (z. B. durch integrierte Sicherheitsmechanismen).

Im Bereich der Fahrzeuglackierung haben wir drei unterschiedliche Märkte bzw. Anwendergruppen im Visier, die wir mit unterschiedlichen Sytemlösungen bedienen:

  • Die traditionelle Karosserie (Pkw, leichte Nfz, Lkw), mit größeren Schäden,
  • schnelle Karosseriearbeiten und Reparaturlösungen (Spot-/Smart-repair) sowie
  • Reparaturen an Gebrauchtfahrzeugen.

Um diese Anforderungen zu erfüllen, bietet OMIA eine breite Palette von
Geräten für Reparaturprofis an.“

Zu 2: In den letzten Jahren haben wir zwei große Trends festgestellt:

  • Die Reorganisation bestehender Werkstätten, wo wir durch Audits und Vor-Ort-Analysen Kunden
    beraten.
  • Die Schaffung neuer Einrichtungen: von der kleinen Kfz-Werkstatt bis zu zentralisierten Karosseriewerkstätten und Zentren für die Aufbereitung von Gebrauchtfahrzeugen.

Unsere Aufgabe ist es, die Bedürfnisse der Kunden zu analysieren – von der Anzahl der zu bearbeiteten Fahrzeuge pro Tag über die Gebäude-/Außenfläche und die Art der Fahrzeuge bis hin zur Art der Reparaturen. Wir definieren den Ausrüstungsbedarf der Kunden, um das beste Werkstatt-Layout für sie auszuarbeiten und sie während der
gesamten Projektphase zu begleiten.

Bei Großprojekten ist es unerlässlich, sich auf spezialisierte Partner zu verlassen, um alle Stufen des Reparaturprozesses, vom Gutachten bis zur Rückgabe des Fahrzeugs, einschließlich mechanischer Reparaturen, Karosseriereparaturen, Verglasung, Reifen, Kosmetikarbeiten an Neu- und

Gebrauchtfahrzeugen abzudecken.

Bei der Gelegenheit möchten wir darauf hinweisen, dass OMIA den deutschsprachigen Raum künftig direkt betreuen, es also keinen Generalimporteur mehr geben wird.

Die komplette Abwicklung vom ersten Besuch des Kundens bis zur Inbetriebnahme wird dabei direkt von uns durchgeführt. Auch das Ersatzteilgeschäft und der Service werden von uns abgedeckt. Wir sind bereits auf der Suche nach Technikern für Deutschland – in Frankreich haben wir 35 Techniker und wollen ein ähnliches Netz in Deutschland aufbauen.“

Marco Riatti, OMIA-Vertriebsleiter DACH, Abteilung Automobil/Industrie

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Jürgen Sterzik: „Wir stellen eine Konzentration hin zu großen, spezialisierten K&L-Betrieben fest. Diese Betriebe können dadurch wachsen und sind häufig in der Lage, im großen Stil neu zu investieren.“ (Foto: M. Rehm)

„Weniger, dafür größere Lackieranlagen-Projekte“

„Schon seit einigen Jahren stellen wir bei WOLF fest, dass zwar die Anzahl der Lackieranlagen-Projekte zurückgeht, aber dafür deren Größe stetig zunimmt. Früher hatte fast jeder Kfz-Betrieb eine einfache Lackierkabine, auch wenn diese nicht optimal ausgelastet werden konnte. Heute wird dieses Geschäft immer häufiger aufgegeben und die Aufträge werden von einem spezialisierten K&L-Betrieb übernommen. Diese K&L-Betriebe können dadurch wachsen und sind häufig in der Lage, im großen Stil neu zu investieren. Unser Eindruck ist, dass der Druck zum Wandel durch die Coronakrise verstärkt oder zumindest beschleunigt wurde. Bei großen Lackierereien kommt es sehr auf die Effizienz der gesamten Arbeitsabläufe an. Möglich ist dies nur durch eine optimale Anzahl und Anordnung der einzelnen Arbeitsplätze in den Bereichen Vorbereitung, Lackierung und Finish. Im Layout wird quasi schon festgelegt, wie erfolgreich ein Betrieb arbeiten wird. Mit unserer Erfahrung aus Jahrzehnten Layoutplanung können wir die Betriebe unterstützen, die für ihre Belange optimale Lösung zu finden. Da jeder Betrieb anders ist, gibt es auch niemals zwei gleiche Lackieranlagen.

Ein weiterer seit Jahren ungebrochener Trend ist die Einsparung von Energiekosten. Je größer ein Betrieb ist, desto größer ist auch das Einsparpotenzial. Gleichzeitig mit der Größe wachsen aber auch die Möglichkeiten, da die Prozesse optimal aufeinander abgestimmt werden können. Die Energieeffizienz der Lackier- und Trockenkabine ist mit Wärmerückgewinnung, Betriebsartensteuerung und LED-Beleuchtung bereits auf einem sehr hohen Niveau. Um noch mehr zu erreichen, werden vor allem bei größeren Anlagen auch alternative Methoden der Energieversorgung wie Blockheizkraftwerk oder Hackschnitzelheizungen immer häufiger eingesetzt. Da dies ein weiterer großer Anteil an CO²-Einsparung bedeutet, werden diese Investitionen erheblich staatlich gefördert.“

Jürgen Sterzik, Vertriebsleiter Lackieranlagen, WOLF Anlagen-Technik


Tiemo Sehon

„Bei SEHON stehen derzeit ganzheitliches Energiemanagement und Energiespartechnologie für Lackierbetriebe und Lackieranlagen im Fokus“


Marco Riatti

OMIA wird den deutschsprachigen Raum künftig direkt betreuen, vom ersten Besuch des Kundens bis zur Inbetriebnahme.“



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