Technik

Know-how-Transfermit sozialer Komponente

Mit der Ausbildung des Kenianers Edwin Onyango Rabuogi unterstützt die carbon GmbH die Auma Obama-Stiftung

Über das Sponsoring von Events und lokalen Vereinen weit hinaus, unterstützen Carbon-Geschäftsführerin Edeltraud Holle und Vertriebsleiter Siegbert Müller viele nationale Organisationen in der beruflichen Weiterbildung. Dazu zählt neben der World Skills-Berufsweltmeisterschaft, Schulen und beruflichen Bildungszentren jetzt auch die internationale tätige Sauti Kuu-Stiftung von Auma Obama, der Schwester des US-Präsidenten Barack Obama. Ziel der Auma Obama Stiftung „Sauti Kuu“, auf Deutsch übersetzt „Starke Stimmen“, ist es, weltweit benachteiligten Kindern und Jugendlichen Perspektiven für ein selbstständiges Leben zu geben und ihnen zu helfen, die Stärke der eigenen Stimme und das eigene Potenzial zu erkennen.

Preiswerte Lösung

Der 21-jährige Edwin Onyango Rabuogi, der bereits eine Ausbildung als Kfz-Mechaniker in einer kenianischen
Autowerkstatt absolviert hat, wurde im Sommer 2019 bei der Carbon GmbH und in vier Kfz- und K+L-Betrieben in Mechanik und Karosserie-Instandsetzung weitergebildet. Edwin soll das neue Know-how später in Kenia selbst anwenden und an andere Jugendliche weitergeben können. Kennengelernt haben sich Siegbert Müller und Dr. Auma Obama über das Netzwerk von Gregor Gröger, Geschäftsführer des Dachauer Bolzenschweißspezialisten HBS in München. Nach einem gemeinsamen Abendessen im Januar entschloss sich Siegbert Müller, die Sauti Kuu Stiftung nicht einfach nur finanziell, sondern auch durch Know-how-Transfer in das Land selbst zu unterstützen. Kurzfristig organisierte das Team der Carbon GmbH dann im Juni alle Visa-Formalitäten, Flüge und mehrere Ausbildungsstationen in Carbon-Partnerbetrieben für Edwin Onyango Rabuogi. Nach dessen Rückkehr ist noch in diesem Jahr ein Gegenbesuch bei der Sauti Kuu Stiftung in Kenia geplant, zusätzlich soll die Stiftung mit zwei Karosserie-Reparatursystemen und Zubehör von Carbon ausgestattet werden. Siegbert Müller: „Die Reparatur von beschädigten Karosserieteilen mit dem Miracle-System ist, wenn technisch möglich, eindeutig preiswerter. Und speziell in Schwellenländern wie Nigeria oder Kenia können sich meisten Wagenbesitzer kaum teure Ersatzteile leisten.“ Obwohl man bereits einige Systeme nach Afrika verkauft habe, so Müller weiter, beschränke sich der Markt für das Carbon Miracle-System noch auf eine überschaubare Anzahl von Werkstätten der Premium-Anbieter. In der Zukunft jedoch wird aufgrund der hohen Teilekosten insbesondere in den ländlichen Gebieten die handwerkliche Instandsetzung immer wichtiger werden. „Im Vordergrund steht bei diesem Projekt aber der soziale Aspekt“, betont Siegbert Müller.

Edeltraud Holle, Geschäftsführerin der Carbon GmbH ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit Dr. Obama bedeutet uns sehr viel. Sie hat weltweit ein hohes Ansehen und wir sind wirklich stolz darauf, hier mitwirken zu dürfen.“

Erfahrungen weitergeben

Edwin Rabuogi hat unter der Anleitung von Karosserie-Techniker Klaus Luz gleich am zweiten Tag in Deutschland im neuen Trainingszentrum der Carbon GmbH die ersten Einblicke in die Arbeit mit Miracle und der Miracle-Klebetechnik bekommen. Danach absolvierte er noch Praktika und Trainings bei Carbon-Kunden. „Ich bin unheimlich dankbar für diesen Aufenthalt“, äußerte sich Edwin begeistert. „Die Werkstätten sind perfekt ausgerüstet, überall stehen Computer und die Menschen arbeiten sehr professionell. Ich habe viele verschiedene Bereiche kennengelernt. Diese Erfahrungen will ich jetzt an meine Berufskollegen in Kenia weitergeben.“ mr ■

www.sautikuufoundation.org,
www.carbon.ag

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