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Flexibel absaugen auf kleinem Raum

KMWE-Special Schleifen Technik
Flexibel absaugen auf kleinem Raum

Speziell bei Smart-Repairs zeigt die Clair 5000 ihre Stärken. Wir besuchten einen echten Spezialisten.

Wer die Werkstatt „GS-Ausbeultechnik“ finden will, muss die Rückseite des Gebäudekomplexes in der Landsberger Straße 234 ansteuern. Hier ist der Gewerbehof Laim angesiedelt, wo sich einige kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe aneinanderreihen. Seit 2010 ist auch Georg Schachtner, Inhaber der „GS-Autotechnik“, hier und inzwischen gut etabliert, wie er sagt. Auch die direkte Nähe zu einigen umliegenden Autohäusern verschafft ihm gelegentlich Aufträge.

Die Werkstatt mit 70 Quadratmetern Grundfläche beherbergt neben einem kompakten Materiallager das kleine Büro. An der Annahmetheke werden Kundengespräche geführt, Telefonate entgegengenommen oder am PC Kalkulationen und Rechnungen erstellt bzw. ausgedruckt. In der Halle ist genau Platz für zwei Pkw, die gleichzeitig bearbeitet werden können, wobei ein Arbeitsplatz über eine Scherenhebebühne verfügt. Alle Werkzeuge, Maschinen und Geräte wie der Papierwagen mit Klebeband oder der Schleifwagen sind auf Rollen gelagert  – Gleiches gilt für die Absauganlage CLAIR 5000. Dadurch sind alle Gerätschaften mobil, leicht verschiebbar und schnell an der gewünschten Position am Fahrzeug zu positionieren. Für alle Arbeiten in der kleinen Werkstatthalle ist die große Flexibilität die wichtigste Voraussetzung, um effektiv arbeiten zu können, erzählt Georg Schachtner.

Markt für Autokosmetik bedienen

Die Kunden der GS-Ausbeultechnik kommen überwiegend aus dem Münchner Raum, oft auf Empfehlung oder aufgrund von Mund-zu-Mund-Propaganda. Ein anderer wichtiger Weg ist das Internet, wo auf der eigenen Homepage oder den Portalen zur Hagelschadenreparatur die Adresse und Angebote des Betriebs aufgezeigt werden. Dabei ist das Kundenspektrum weit gefächert, es reicht vom Fahrer eines Renault Twingo bis zum Porsche Turbo-Besitzer oder dem Oldtimerfan, der keine Delle in der automobilen Außenhaut haben möchte.

Georg Schachtner sieht sich selbst als „Lack-Kosmetiker“, der alle Arbeiten bis zur Größe DIN A4 an der Karosserie mit Smart-Repair-Techniken ausführt. Den Schwerpunkt bilden Lackierungen oder Lackausbesserungsarbeiten nach einem Kratzer oder leichtem Anstoß. Bei den Karosseriearbeiten beschränkt man sich auf das Dellendrücken, also die sanfte Instandsetzung. Umfangreichere Karosseriearbeiten führt Georg Schachtner  nicht aus; notfalls geht ihm ein befreundeter Partnerbetrieb zur Hand. Auch die klassischen Smart-Repair-Arbeiten an Polstern oder Scheibenreparatur und -wechsel führt er nicht aus – noch nicht. „Die entsprechende Weiterbildung für diese Arbeiten muss noch etwas warten“, erklärt Schachtner. Seine Auslastung beschreibt der Werkstattinhaber mit 120 Prozent, verbringt er doch leicht acht Stunden pro Tag in seiner Fahrzeughalle. Seit über vier Jahren hat er praktisch keinen Leerlauf im Geschäft, d.h. wer heute nach einem Termin anfragt, kann frühestens in 14 Tagen mit einer Zusage rechnen.

Warum die Absauganlage Clair 5000?

Eine mobile Umluft-Absauganlage war bei Georg Schachtner bereits früh im Einsatz – allerdings nicht immer zur Zufriedenheit des Firmeninhabers. Nach einiger Zeit begab er sich dann auf die Suche nach einer effektiveren Möglichkeit der Luftreinigung. Er informierte er sich im Internet über mögliche Alternativen, bevor er sich schließlich für die Absauganlage CLAIR entschied, die er bei Michael Köberlein beziehen konnte und zu deren Weiterentwicklung er mit seinem Smart-Repair-Knowhow beitrug.

Schnell zeigte sich der Erfolg dieser Investition. „Als Anwender in der Werkstatthalle spürt man regelrecht, wie die CLAIR die Luft reinigt“, berichtet Schachtner. „Heute schalte ich sogar bei kleinsten Reparaturarbeiten mit Lack- oder Füllermaterial die CLAIR  5000 ein. Dann ist im Umkreis von zwei bis drei Meter neben der Reparaturstelle am Fahrzeug kein Dampf von Reiniger oder Lackmaterial wahrzunehmen. Gerade wenn die Absauganlage bereits fünf bis zehn Minuten vor der eigentlichen Lackierarbeit läuft, erkennt man auch eine deutliche Reduzierung des Staubs in der Luft.“ Staubeinschlüsse in der Lackierung haben sich, so Schachtner, dadurch deutlich reduziert. Wie gut die CLAIR 5000 funktioniert, konnten wir bei unserem Werkstattbesuch bei einem schwarzen Fahrzeug miterleben: Der viertürige Pkw hatte einen Kratzer am linken hinteren Radlauf, der zunächst ausgeschliffen und grundiert wurde. Anschließend wurden Basis- und Klarlack beilackiert, wobei immer die CLAIR 5000 im Betrieb war. Auch beim leichten Antrocknen mit dem Heißluftföhn und dem Auftragen der Beispritzverdünnung aus der Sprühdose blieb sie eingeschaltet.

Bei der anschließenden Trocknung durch den IR-Trockner konnte die Absauganlage mit ihrem Luftvorhang vor der Reparaturstelle am Fahrzeug eine staubfreie und saubere Umgebungsluft erzeugen. Der gleichzeitige Einsatz von CLAIR und IR-Trockner bringt somit den Vorteil, dass die ausströmenden Gase des Klarlackes im Trocknungsvorgang gefiltert werden. Die Absauganlage sollte dabei immer so am Fahrzeug positioniert werden, dass die Reparaturstelle mit dem erzeugten „Luftvorhang“ abgedeckt wird. Gerade in der kleinen Werkstatt werden Fahrzeuge schon beim Einfahren so gestellt, dass ein guter Zugang zur Schadensstelle gegeben ist. Das bedeutet, die Schadenstellen werden zur Werkstattmitte hin ausgerichtet. Die rollengelagerten Maschinen und Geräte können dann griffbereit an der Reparaturstelle stehen, zusammen mit der Absauganlage.

Filterwechsel nach Programm?

Ein wichtiger Faktor in der effizienten Funktion der CLAIR 5000 ist der Wirkungsgrad der Filter. Lässt sich ein Zusetzen herkömmlicher Luftfilter oft optisch feststellen, so ist die Leistung des Aktivkohlefilters nicht einfach zu sehen. Wie kann man ein Nachlassen der Filterwirkung an der CLAIR bemerken, fragen wir Georg Schachtner.

Der Fachmann für Smart-Repair-Arbeiten erklärt dazu, dass er dann an Vor- und Hauptfiltern das Zusetzen sehen kann oder eine schwächere Luftansaugleistung spürt. Beim Aktivkohlefilter sei dies schwieriger. Es gibt zwar mittlerweile speziell hierfür ein Messgerät, Georg Schachtner verlässt sich aber bis jetzt auf seine Erfahrung mit der CLAIR 5000.  „Wenn man als Anwender in der Werkhalle einen leichten Lösemittelgeruch bemerkt, ist mit dem Ende der guten Filterleistung bald zu rechnen.“ Wie lange die Kohlefiltereinheit generell hält, hängt, wie Michael Köberlein betont, stark von der Intensität des Einsatzes ab. Als ungefährer Richtwert hat sich seiner Erfahrung nach im Smart-Repair-Bereich ein Zeitraum von zwei Jahren erwiesen. Das entspricht ziemlich genau der Einschätzung von Georg Schachtner: „Der letzte Filter war über zwei Jahre im Einsatz und hat bis zuletzt eine gute Filterleistung gezeigt. Für uns ist diese Lösung damit nicht nur praktisch, sondern auch wirtschaftlich.“


Spezialist für Smart-Repair

Georg Schachtner, der Inhaber der Firma GS-Ausbeultechnik in München Laim, begann seine Laufbahn mit einer Kfz-Mechaniker-Lehre; anschließend arbeitete er als Geselle in verschiedenen Markenbetrieben in München. 2007 entdeckte er das Dellendrücken für sich, und es begeisterte ihn so sehr, dass er auch in seiner Freizeit dieser Instandsetzungsmethode gerne nachging. Im Jahr 2008 folgte der Schritt in die Selbständigkeit als „Dellendrücker“. Da viele Hagelschäden und somit Dellen in den Sommermonaten entstehen, sollte zusätzlich zum Dellendrücken ein weiteres Angebot in den Wintermonaten für entsprechende Auslastung der Werksträume sorgen: Schachtner bot seinen Kunden deshalb auch Smart-Repair-Arbeiten für ihre Fahrzeuge an. Seitdem arbeitet er überwiegend alleine täglich in seiner kleinen Werkstatt in München Laim die Kundenaufträge ab. So weiß er genau, welche Qualität er bei den Instandsetzungsarbeiten abliefert.


KMWE – Karosserie-, Messsystem- und Werkstatteinrichtung Michael Köberlein

Gewerbestraße Nord 7
D-86857 Hurlach
www.werkstatteinrichtung.de

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