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Karosseriereparatur mit dem CBR-System von Carbon

Karosseriereparatur mit dem CBR-System von Carbon
Aktiver Klimaschutz

Karosseriereparatur mit schmalem CO₂-Fußabdruck

Mit dem kürzlich vorgestellten „Fit for 55“-Pakets möchte die Europäische Kommission eine Reduktion der Treibhausgasemissionen von mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 bis 2030 erreichen. Der für den europäischen Grünen Deal zuständige Exekutiv-Vizepräsident der EU, Frans Timmermans, betont, der Weg zu einer grünen und gesunden Zukunft für alle erfordere erhebliche Anstrengungen in allen Sektoren. Über die CO₂-Bepreisung hinaus wird ein Markt für nachhaltige alternative Kraftstoffe und CO₂-arme Technologien entstehen.

Von der Wiege bis zur Bahre

Automobilhersteller wie Volkswagen haben sich dabei eine drastische Reduktion des CO₂-Fußabdrucks über den gesamten Lebenszyklus um 30 Prozent und mehr auf die Fahnen geschrieben.

In der gesamten Ökobilanz „from cradle to grave“, also von der Wiege bis zurBahre, spielen die Bereiche Unfallreparatur und Karosserieinstandsetzung auf den ersten Blick eine untergeordnete Rolle. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass konsequentes „I statt E“, Instandsetzen statt Ersetzen, nicht nur im Hinblick auf die CO₂-Bilanz wesentliche Vorteile bietet. Denn Herstellung, Lagerung und Transport jedes einzelnen, unnötig ausgetauschten Karosserieteils verursachen nicht nur hohe Kosten, sondern verbrauchen unnötig natürliche Ressourcen und erzeugten klimaschädliches CO₂. Noch weitaus mehr als für aus Stahlblech gefertigte Teile gilt dies für die Bauteile aus Aluminium, deren Herstellung sehr energieaufwendig ist.

Karosseriereparatur: Sanft ist nachhaltig

Die Vorteile der sanften Außenhautinstandsetzung propagiert die Carbon GmbH seit nunmehr über zwanzig Jahren. Beleg dafür ist das CBR Carbon Body Repair-System, das weltweit einzigartige und erste Richtsystem mit Zugkomponenten aus Carbon. Das vollständig von Carbon in Deutschland und der EU entwickelte und produzierte System hebt die Bit-Reparaturmethode und Klebetechnik auf ein neues Level, sowohl in puncto Ergonomie, als auch in Sachen Flexibilität und Richtqualität. In Kombination mit dem AluRepair VISAR lassen sich zudem beschädigte Aluminium-Bauteile und Mixed-Material-Karosserien jetzt deutlich wirtschaftlicher reparieren. Mit dem VISAR verfügt die Carbon GmbH über ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: Über das Setzen von Aluminium-Bits hinaus beherrscht es das prozesssichere Schweißen von Masse-, Gewinde- und Geräteträgerbolzen bis 12 mm Durchmesser sowie von speziellen Edelstahl-Zugbolzen für das Ziehen von Stanznieten.

Ressourcenschonende Herstellung

Für die Herstellung des Carbon Body Repair Systems selbst wird weitestgehend auf Aluminium-Schmiedelegierungen oder Frästeile verzichtet. Stattdessen werden kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe sowie hochwertige Carbonteile eingesetzt. Die im Spritzgießverfahren hergestellten Bauteile sind in der Herstellung weniger energieaufwendig als Aluminium-Schmiede- oder Frästeile.

Dabei ist der schmalere CO₂-Fußabdruck nur einer von vielen Vorteilen der handwerklichen Karosseriereparatur. Dazu zählen der Erhalt der originalen Karosseriestruktur und des werkseitigen Korrosionsschutzes, geringerer Lack- und Materialverbrauch, Reduzierung der Durchlauf- und Mietwagenzeiten und nicht zuletzt der Wegfall der Ersatzteilkosten. Sicherlich ist der Teileumsatz für viele Hersteller und speziell die markengebundenen Betriebe ein wichtiger Renditebaustein, ein Nach- und Umdenken ist hier jedoch nicht nur im Hinblick auf ehrgeizige Klimaziele angebracht. Die Floskel, Umwelt- und Klimaschutz müsse man sich schon leisten können, greift zu kurz, denn unter dem Strich ist der Fokus auf die handwerkliche Reparatur der beschädigten Teile für Tausende K+L Betriebe schon heute wesentlich profitabler als der stumpfe Austausch von immer teurer werdenden Ersatzteilen. Zusatznutzen: Die kostengünstige CBR-Bit-Reparatur stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe speziell bei selbstverursachten Schäden. Wenn der Geldbeutel nämlich nicht so locker sitzt wie bei Kaskoschäden, punktet die kostengünstigere Alternative auch beim Endkunden sehr zuverlässig.

Nicht das ganze Potenzial ausgeschöpft

Seit Langem überzeugt von „I statt E“ ist auch Felix Scholl, der seit vier Monaten die Führungsmannschaft der Carbon GmbH verstärkt. Durch seine Ausbildung, Werkstatterfahrung und die anschließende Karriere im Schadensmanagement verfügt er über eine 360 Grad umfassende und klare Sichtweise auf die Branche: „Ein Blick in die Schrottcontainer der Werkstätten zeigt, dass in Sachen „I statt E“ bei Weitem nicht das volle Potenzial ausgeschöpft wird. Allein die Nachhaltigkeit spricht für die Instandsetzung als bevorzugte Reparaturmethode. Hinzu kommt der nicht unwesentliche Aspekt der höheren Profitabilität einer handwerklichen Reparatur.“ mr■

www.carbon.ag


Felix Scholl

„Beim Thema Instandsetzen
vor Erneuern schöpfen die Werkstätten
bei Weitem nicht das volle Potenzial aus.“

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