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ZKF: Alle Kosten erfassen und weitergeben!

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ZKF: Alle Kosten erfassen und weitergeben!

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Weniger Reparaturkapazität, mehr administrative Arbeiten, knappe Vorgaben und gekürzte Rechnungen- das kann auf die Dauer nicht gut gehen. Der ZKF sendet jetzt ein Alarmsignal aus. (Foto: M. Rehm)

Schluss mit dem Raubbau an den mittelständigen Unfallreparatur-Betrieben im Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerk … Das fordert der Vorstand des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF). Das Gremium hat sich während seiner Klausurtagung am 31.01. und 01.02.2020 in Bad Arolsen intensiv mit der aktuellen Situation der Mitgliedsbetriebe beschäftigt. Mit den Ergebnissen des aktuellen ZKF Branchenberichts, nach Auswertung der Arbeitszeitstudie Chronos der Interessengemeinschaft für Fahrzeugtechnik und Lackierung (IFL) e.V. sowie nach Veröffentlichung der aktuellen DEKRA mittleren Stundenverrechnungssätze wurde mehr als deutlich, dass, so die Aussage des ZKF Präsidiums, „das Ende der Fahnenstange erreicht ist“. „Den Betrieben werden in regelmäßigen Zeitabständen immer weitere administrative Aufgaben von den Schadenlenkern und Versicherungen auferlegt, die nur mit zusätzlichem Personal erledigt werden können. Dieses administrative Personal wird aber durch die stagnierenden Stundensätze nicht bezahlt, sondern schmälert noch mehr die Rendite der Betriebe“, so Thomas Aukamm, Hauptgeschäftsführer des ZKF. „Hinzu kommen deutliche Lohnsteigerungen im Bereich der Fachkräfte sowie beim Mindestlohn der Auszubildenden, sodass weiterer Druck auf die betriebswirtschaftliche Situation ausgeübt wird“, so Aukamm weiter.

„Sollten die Schadenlenker und die angeschlossenen systematischen Rechnungskürzer weiterhin diesen „Raubbau“ an den Betrieben betreiben, werden die Vorlaufzeiten in den Betrieben weiter steigen, da weniger Reparaturkapazität zur Verfügung steht“, ergänzt Peter Börner, Präsident des ZKF. „Dies wird dazu führen, dass wir Situationen wie in der medizinischen Versorgung erhalten: zum ausgehängten Stundenverrechnungssatz am Montag, Kassenpatienten erst in drei Wochen“, beschreibt ZKF-Präsident Peter Börner die Situation.

Der ZKF appelliert an die Mitglieder der Karosseriebauerinnungen, die gestiegenen Kosten aus allen Bereichen zu dokumentieren und aufzubereiten sowie die Stundenverrechnungssätze so anzupassen, dass mit übertariflichen Gehältern weiterhin Fachkräfte beschäftigt werden und mit den Renditen der Unternehmen, die erforderlichen Investitionen in Ausstattung und Weiterbildung getätigt werden können.

www.zkf.de

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