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Smart-Repair: Gutes Geschäft mit kleinen Schäden

Management Smart-Repair
Smart-Repair: So brummt das Geschäft

Wie sich Karosserie- und Lackierbetriebe professionell und effizient im Smart-Repair-Segment aufstellen

Rund 12 bis 15 Millionen Schäden werden pro Jahr laut Herbert Prigge, Unternehmensberater von der bpr Mittelstandsberatung, mit Smart-Repair instandgesetzt. Rein rechnerisch ergibt sich dadurch für K&L-Betriebe ein Umsatzvolumen von 2,4 bis 4,3 Milliarden Euro, schätzt der Experte. „Smart-Repair kann sich für Betriebe lohnen. Vorausgesetzt, die Produktsysteme sind auf den Reparaturprozess abgestimmt, sodass dieser effizient verläuft“, führt der Experte aus.

Ausrüstung muss für Smart-Repair passen

Das Potenzial, das hinter Smart-Repair steckt, hat Betriebsinhaber Ulrich Schröder vor rund drei Jahren erkannt. Seit 2016 betreibt er zusätzlich zu seinem IDENTICA-Betrieb in Telgte ein Smart-Repair-Center in Münster. Und der Laden brummt: „Neben Privatkunden interessieren sich Fuhrparkbesitzer, Autohäuser, Motorradhändler und auch Leasinggesellschaften für unsere Angebote“, berichtet er.

Damit sich die Smart-Repair wirklich lohnt, spiele in erster Linie Effizienz bei der Reparatur eine große Rolle. „Deshalb arbeiten alle unsere Mitarbeiter mit Material und Ausrüstung, die auf Smart-Repair ausgerichtet sind“, erklärt der Betriebsinhaber. Er setzt dabei auf das Speed-Repair-System, das die Kölner Lackmarke Spies Hecker speziell für Smart-Repair entwickelt hat. Das System besteht unter anderem aus dem Permasolid HS Speed Füller 5500, Permasolid HS Vario Grundierfüller 5340, Permahyd Hi-TEC Basislack 480 und dem schnell trocknenden Permasolid HS Speed Klarlack 8800. Darüber hinaus unterstützt der Spies Hecker 1K UV Grundierfüller 9002 die schnelleren Abläufe bei der Kleinschadenreparatur. „Durch die UV-Technologie ist die Reparaturstelle bereits in kürzester Zeit trocken und kann weiterbearbeitet werden“, erklärt Jörg Sandner, Trainingsleiter bei Spies Hecker.

Mehr Efffizienz bei Smart-Repair  Multifunktionsboxen

Darüber hinaus sei auch die Arbeitsplatzgestaltung entscheidend, um die Smart-Repair-Reparatur effizient zu gestalten: Ulrich Schröder betont: „Pro Lackierer gibt es zwei Arbeitsplätze, die mit einer Workstation ausgestattet sind. An dieser ist an Material für die Vorbereitung bis zum Finish alles vorhanden. Dadurch spart der Mitarbeiter Zeit und kann perfekte, schnelle Arbeit abliefern.“ Laut Jörg Sandner eignen sich speziell eingerichtete Multifunktionsarbeitsplätze besonders für Smart-Repair, da sich diese unkompliziert in die bestehende Werkstatt integrieren lassen. „Mit so einem Arbeitsplatz kann der Fachmann alle Prozessschritte vollständig außerhalb der Kabine erledigen – angefangen beim Schleifen und Spachteln über Maskieren und Füllern bis hin zum Lackieren und Trocknen“, unterstreicht der Spies-Hecker-Trainingsleiter und führt aus: „Das spart Rangierzeiten und hält die Lackierkabine frei für andere Aufträge.“

Breite Angebotspalette

Neben der effizienten Gestaltung des Arbeitsplatzes spielen nach Erfahrung von Ulrich Schröder auch die angebotenen Leistungen eine Rolle für den Erfolg beim Smart-Repair. „Je umfangreicher das Angebot der Dienstleistungen, desto größer die Akzeptanz beim Kunden. Neben der klassischen Spot-Lackierung im Außenbereich bieten auch Innenraum-Smart-Repair, Dellendrücken, Fahrzeugaufbereitung, Scheinwerfer- und Felgenaufbereitung oder Glasreparatur Möglichkeiten, neue Kunden zu gewinnen und dauerhaft an sich zu binden“, berichtet Betriebsinhaber Ulrich Schröder.

Gezielt saisonal für Smart-Repair werben

Damit Kunden aber überhaupt auf diese Leistungen aufmerksam werden, ist gezieltes Marketing ein weiterer entscheidender Punkt: „Der Unternehmer muss die Leistungen aktiv und saisongerecht bewerben – am besten mit konkreten Angeboten“, berichtet der Betriebsinhaber aus Erfahrung. Dafür eignen sich seiner Meinung nach Anzeigen in der Lokalpresse oder Werbespots beim regionalen Radio- oder Fernsehsender.

„Gerade professionell aufgestellte Karosserie- und Lackierbetriebe können im Bereich Smart-Repair mit Know-how, Service und fairem Preis punkten“, weiß Jörg Sandner. Er fügt abschließend hinzu: „Durch die Kompetenz, darüber hinaus auch noch andere Karosserie- und Lackierarbeiten sowie Serviceleistungen durchzuführen, bietet das Smart-Repair-Geschäft Betrieben eine gute Möglichkeit, sich auch von Anbietern wie Lackdoktor & Co. abzugrenzen.“


Informationen und praktische Tipps zum Thema Smart-Repair gibt es in der Speed-Repair- Lackakademie.
Foto: Spies Hecker

Lackakademie Speed Repair

Anwendungstipps, Beispritztechniken und Hinweise zur Untergrundvorbereitung erhalten Lackierer auch in der Lackakademie zum Speed Repair, die das Spies-Hecker-Team im Training Center in Köln durchführt.

Weitere Informationen:
Termine: 18.–19.07.2019 | 18.–19.11.2019
Zielgruppe: Leitende Mitarbeiter des Praxisbereichs, Lackierer
(Einsteiger oder Profis)
Ort: Spies Hecker Training Center Köln
Anmeldungen:
www.spieshecker.de unter dem Menüpunkt „Training & Know-how“



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