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Prozessoptimierung in der Werkstatt: M-Color Berlin

Prozessoptimierung
Eine Frage der Organisation

Bei M-Color in Berlin-Weißensee steht die Prozessoptimierung mit an oberster Stelle. Das Ziel dabei: Mehr Effizienz und mehr Transparenz.

Moderne Prozesse bei M-Color

Wer sein Fahrzeug bei M-Color in Berlin-Weißensee reparieren lässt und gerne wissen möchte, wie weit die Arbeiten schon gediehen sind, muss lediglich sein Smartphone zur Hand nehmen und einen Link auf der M-Color-Website anklicken. Schon zeigt sich, in Form eines Kreisdiagramms oder auch als prozentuale Angabe, wie weit die Arbeiten bereits fortgeschritten sind. „Uns erspart das sehr viel Zeit, die wir am Telefon verbringen müssten“, erklärt M-Color Geschäftsführerin Jennifer Almarales Guerra, „und unseren Kunden ist geholfen. Privat- und viele Versicherungskunden möchten über das Tool lediglich sehen, dass an ihrem Fahrzeug gearbeitet wird. Für Leasingunternehmen oder Fuhrparks, die bei uns Fahrzeuge reparieren lassen, ist dieser Service dagegen eine echte Planungshilfe.“

Prozessoptimierung frühzeitig angehen

Planung spielt bei M-Color eine entscheidende Rolle. Und zwar von Anfang an. Sobald ein Fahrzeug eingegangen ist, wird es am Kalkulatorplatz je nach Schadenbereich vorzerlegt. So werden Stoßstangen demontiert oder Türen ausgebaut. Zugleich werden Farbton und Füllergraustufe definiert. „Zwar ist in vielen Fällen die Reparaturfreigabe zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht da“, erklärt Jennifer Almarales Guerra. „in der Praxis kommt es aber nur ganz selten vor, dass ein Fahrzeug nicht repariert wird. Wir gewinnen jedoch durch dieses Vorgehen Zeit und vor allem Planungs-sicherheit.“ Demontierte Teile werden mitsamt Leisten, Schrauben oder Clips, fein säuberlich sortiert, auf eigens dazu entwickelten Regalwagen verstaut und begleiten das Fahrzeug durch den kompletten Reparaturprozess.

Digitalisierung bringt Prozessoptimierung

Parallel dazu wird jeder Auftrag in der Werkstattplanungs-Software PlanSo erfasst. Es spiegelt verfügbare Kapazitäten und Auslastungen zu jedem Zeitpunkt der Reparatur wider und stellt den Mitarbeitern zugleich einen „digitalen Auftragszettel“ zur Verfügung. Diesen kann jeder Mitarbeiter über ein eigenes Tablet einsehen und abarbeiten. Umgekehrt herrscht natürlich auch völlige Transparenz darüber, womit jeder Einzelne gerade beschäftigt ist. „Am Anfang war die Umstellung von Papier auf die Tablets schon eine Umstellung“, berichtet Jennifer Almarales Guerra. „Wir haben ja nicht nur Digital Natives als Mitarbeiter. Außerdem besteht natürlich am Anfang eine gewisse Skepsis bei den Mitarbeitern, deren Tun auf diese Art einfach komplett transparent ist. In der Summe haben wir aber den Übergang gut bewältigt und profitieren letztlich gemeinsam von schnelleren Durchlaufzeiten und reduzierten Überstunden.“

Technisch bestens aufgestellt

Für schnellere Durchlaufzeiten sorgt natürlich auch die technische Ausstattung des Betriebs. Ein Kabinentrakt mit Querverschub, vier Multifunktionsarbeitsplätze mit per Schienensystem geführtem Infrarotbogen und State-of-the-Art-Vorbereitungsplätze sorgen dafür, dass schneller Durchlauf garantiert ist. „Natürlich sind wir auch, was die Lackmaterialien angeht, auf der Suche nach den schnellsten und effizientesten Lösungen und befinden uns hier auch ständig im Austausch mit unserem Lacklieferanten Glasurit“, erläutert die Geschäftsführerin. So arbeitet man in der Vorbereitung zu 80 Prozent mit UV-Produkten und setzt beim Klarlack auf schnelle Materialien.
„Eine große Hilfe stellen für uns die entsprechenden Workshops und Seminare dar“, resümiert Jennifer Almarales Guerra. „Es reicht ja nicht nur aus, die Produkte kennenzulernen und richtig einzusetzen, sondern man muss sie auch perfekt in den Werkstattablauf einpassen – oder den Ablauf verändern.“ Wie vieles bei M-Color ist auch dies – eine Frage der Organisation. mr ■

www.m-color.de

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