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Knappe Entscheidung beim Body-and-Paint-Contest

Body-and-Paint-Contest
Knappe Entscheidung

Mit beeindruckenden Ideen, technischem Können und Leidenschaft haben es die fünf Teilnehmer des Automechanika-Body-&-Paint-Contests der neunköpfigen Jury in diesem Jahr schwer gemacht.

Unter dem Motto ‚Mobilität im Wandel‘ hätten die Motorhauben der Teilnehmer des Body-and-Paint-Contests vielfältiger nicht sein können. Gemein hatten sie thematisch alle: den historischen Bezug und die voranschreitende E-Mobilität. Am Ende gewann Sebastian Schunder aus Eckental (Bayern), unterstützt von SATA, den ersten Preis.

Internationale Jury

Angetreten waren in diesem Jahr fünf Lack- und Karosserie-Profis. Die neunköpfige Jury, dieses Jahr erweitert um Alexander Hagemann, den letztjährigen Gewinner beim internationalen Wettbewerb, den Chefredakteur Simon Wait vom Bodyshop Magazine aus England und den Influencer Mike Püllen, saß auf der Messe über zweieinhalb Stunden zusammen. Bewertet wurden die lackierten Motorhauben nach technischer Perfektion, kreativem Design und handwerklichem Können. Jurymitglied Michael Rehm, Chefredakteur vom Lackiererblatt, fasste die Stimmung auf der Bühne bei der Preisverleihung zusammen: „In diesem Jahr waren echte Design-Profis am Werk, von denen sich einige sogar auf diese Facette des Lackiererberufs spezialisiert haben. Das Motto wurde vielseitig umgesetzt. Entsprechend schwer fiel uns die Entscheidung.“ Bei manchem Jurymitglied änderte sich vor Ort auf der Messe noch kurzfristig der persönliche Favorit, denn die Hauben wirkten live intensiver, so Jury-Mitglied Alexander Hagemann.

Für‘s Lackiererhandwerk begeistern

Wolfgang Auer, Initiator des Wettbewerbs und Chefredakteur der Fachzeitschrift fml, betonte: „Wir möchten mit dem Wettbewerb der Berufsgruppe der Lackierer und diesem Handwerk eine verdiente Bühne bieten. Die Automechanika ist die ideale Plattform für alle Autoberufe, auch für den des Fahrzeuglackierers. Einige führende Lackhersteller konnten wir auch in diesem Jahr wieder als Sponsoren gewinnen.“

Der außergewöhnliche Team-Spirit wurde auch seitens der Sponsoren geschätzt: „Uns freut es, hier auf der Messe mit zwei Teilnehmern, René Werl und Holger Schmidt, als Team Glasurit aufzutreten. Die beiden haben sich untereinander sehr unterstützt, das war eine schöne Erfahrung“, erklärt Jens Gersmeier, Marketing bei BASF Coatings. Am Ende war René Werl aus dem Betrieb ALJO in Harrislee, mit seinem „Deep-Candy“-Design zweifach erfolgreich. Er gewann den Publikumspreis und den zweiten Preis der Jury. Holger Schmidt, der mit dem dritten Platz ausgezeichnet wurde, nahm zum zweiten Mal an dem Wettbewerb teil. Er unterstützt den Bundesverband in Sachen Nachwuchs auch bei den Aktionen für Schüler. 

Glücklicher Sieger

Der erste Preis der Jury ging an Fahrzeuglackierer Sebastian Schunder, Kandidat von SATA. Die Begründung der Jury für den ersten Sieger war: „Die Haube von Sebastian Schunder hat ein stimmiges Konzept. Handwerklich ist es perfekt umgesetzt. Es wurden dezente Farben gewählt und genau die richtigen. Kurzum: Von A-Z klar durchgezogen. Manchmal ist weniger einfach mehr.“ Für den 33-jährigen Preisträger stand der ökologische Aspekt von Anfang an im Vordergrund. Die Idee zu finden, dauerte eine Woche. Schunder wollte möglichst ressourcenschonend arbeiten: „Um auch in der Praxis nachhaltig zu arbeiten, habe ich mich für eine gebrauchte Motorhaube als Untergrund entschieden.“ Erfahren hat er von dem Wettbewerb über eine Fachzeitschrift, in der er zufällig blätterte. Beim nächsten Zusammentreffen mit dem Außendienst-Mitarbeiter von SATA, Sponsor des Wettbewerbs, sprach er das Thema an. Seit 2020 hat Schunder seinen Meister, fünf Wochen hat er an der Haube gearbeitet.

Straffes Zeitmanagement

Für die oft in Vollzeit angestellten Fahrzeuglackierer war vor allem die limitierte Zeit eine Herausforderung. Guido Folco, der Viertplatzierte, war erleichtert, als die Deadline zur Abgabe noch mal nach hinten verschoben wurde: „Ich habe jeden Tag nach der Arbeit von 16–20 Uhr an der Haube gearbeitet. Und das vier Wochen lang.“ Folco verwendete Elektrolacke, was das Zeitmanagement erschwerte. Für die Freundin blieb da wenig Zeit. Die Hauben von Peter Litger und Holger Schmidt (3. und 5. Preis der Jury) erzählten große Geschichten und bewiesen künstlerisches Können und viel Leidenschaft. Die nächste Automechanika Frankfurt findet vom 10. bis 14. September 2024 auf dem Frankfurter Messegelände statt. ■

www.automechanika.com

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