Man lernt nie aus

Auch erfahrene Anwender können im Standox Training-Center ihre Kenntnisse erweitern

Jens Enke aus Bremen ist ein erfahrener Fahrzeuglackierer. Er hat in seiner Laufbahn bereits mit Lacksystemen mehrerer Hersteller gearbeitet. „Doch das Standoblue-Seminar im Standox Trainings-Center war für ihn eine ganz neue Erfahrung – und er nimmt einen positiven Eindruck mit nach Hause. „Trotz meiner Erfahrung“, bestätigt er, „habe ich wieder mal festgestellt, dass es immer noch etwas Neues gibt, das man dazulernen kann.“ Leiter des dreitägigen Seminars waren die Standox Trainer Erik Fassbender und Enrico
Golino. Sie vermittelten den Teilnehmern zunächst die Theorie einer nicht nur qualitativ hochwertigen, sondern auch wirtschaftlichen Reparaturlackierung. „Die Produkteigenschaften von Standoblue sind so ausgelegt, dass Lackierer damit praktisch kaum Fehler machen und stets erstklassige Ergebnisse erreichen können“, erklärt Erik Fassbender. „Doch darüber hinaus lässt sich Standoblue auch besonders material-, zeit- und energiesparend verarbeiten, erst recht in Verbindung mit schnelltrocknenden Produkten wie unserem VOC-Xtreme-Füller und dem VOC-Xtreme-Klarlack.“

Vom Lehrsaal in die Werkstatt

Das Gelernte konnten die Teilnehmer sofort in der Praxis erproben. „Wir haben unser Trainingskonzept modifiziert“, erklärt Erik Fassbender. „Wir wechseln jetzt im Laufe eines Seminars immer wieder vom Lehrsaal in die Werkstatt und umgekehrt. So werden Theorie und Praxis viel enger miteinander verknüpft.“ In der Werkstatt fanden die Teilnehmer Autotüren, Kotflügel und Vorderwagen vor, die zunächst angeschliffen und anschließend im VW-Farbton Reflexsilber lackiert werden sollten. Fassbender: „Dabei konnten wir nicht nur die einfache Verarbeitung in einem Arbeitsgang, sondern auch die gute Deckkraft von Standoblue demonstrieren.“ Zum Lehrstoff gehörte auch die Ermittlung des Farbtons durch das digitale Farbtonmessgerät Genius iQ und die Online-Farbtondatenbank Standowin iQ.

Später konnten sich die Seminarteilnehmer überzeugen, dass Standoblue auch bei SpotRepair und Einlackieren tadellose Resultate liefert. „Standoblue schafft auch auf kleinster Fläche ansatzfreie Übergänge“, so Erik Fassbender. „Bei richtiger Anwendung gibt es keine sichtbaren Farbunterschiede.“ Bei dieser Übung leistete die Tageslichtlampe Standolux iQ gute Dienste. „Unter ihrem Licht erkennt man, ob eine Spot-Einlackierung perfekt ist oder ob man noch nacharbeiten muss“, so Fassbender. „Bei solchen Arbeiten geht ohne die Tageslichtlampe gar nichts.“ Großes Interesse zeigten die Teilnehmer auch für eine Spritzpistole, die die Herstellerfirma Anest Iwata im Laufe des Seminars vorgestellt und für die Lackierübungen in der Spritzkabine zur Verfügung gestellt hatte. „Im Grunde ist das eine modifizierte Airbrush-Pistole“, erklärte der Berater von Anest Iwata. „Dank ihrer feinen Zerstäubung lässt sich damit sehr exakt arbeiten.“

Besonders interessant war für einige Teilnehmer das Einlackieren mit dem Standox Additiv Color Blend. Dabei trägt der Lackierer auf den Karosseriebereich, in den einlackiert werden soll, zunächst einen Arbeitsgang Color Blend auf. In den noch nassen Film wird ein Spritzgang Basislack, anschließend ein Effektgang hineinlackiert. Erst danach wird Standoblue im normalen Verfahren auf die Schadstelle appliziert. „Diese Technik war neu für mich – ich habe Einlackierungen bislang immer nur mit Basislack gemacht“, sagte ein Teilnehmer. „Schon deshalb hat das Standoblue-Seminar für mich viel gebracht.“