BVdP Netzwerkstatt: Alte Werte, neue Wege

Rund 380 Teilnehmer trafen sich Ende Februar bei der Netzwerkstatt des Bundesverbandes der Partnerwerkstätten (BVdP) und diskutierten die Grundlagen des kooperativen Schadenmanagements. Im Mittelpunkt der 6. Netzwerkstatt des BVdP in Kassel standen die Gemeinsamkeiten im Schadenmanagement. In drei ganz persönlich geführten Kamingesprächen thematisierte der Bundesverband die Fortentwicklung der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen Partnerwerkstätten, Kfz-Versicherern, Schadensteuerern und Flotten. „In unseren Gesprächen mit führenden Entscheidern unserer Branche haben wir das verbindende Element betont“, erklärt BVdP-
Geschäftsführer Robert Paintinger. „Denn wir wollen gemeinsam mit unseren Auftraggebern erfolgreich sein, zu fairen Bedingungen für alle Seiten.“

Zu Beginn der Netzwerkstatt hob der Vorstandsvorsitzende Reinhard Beyer besonders die aktuelle Arbeitsbelastung in den Partnerwerkstätten hervor. „Die Betriebe sind sehr gut ausgelastet, wir stoßen jetzt an unsere Kapazitätsgrenzen oder befinden uns jenseits des Machbaren.“ Er schilderte anhand seines Unternehmens sehr deutlich, wie stark der Fachkräftemangel das Geschäft beeinflusst. „Wir stehen immer stärker im Wettbewerb, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Die Personalsituation lässt sich nur noch dann einigermaßen in den Griff bekommen, wenn die Betriebe höhere Löhne zahlen können. Dies muss sich in den Stundenverrechnungssätzen widerspiegeln.“ Erstmals vergab der Bundesverband der Partnerwerkstätten den Award „Schadensteuerer des Jahres“, den für das Jahr 2018 Detlev Ballas, Leiter Kraftfahrt Schadenmanagement des LVM, entgegennahm. Der BVdP wertet anhand seiner Konjunktur- und Stimmungsumfrage die Beurteilung verschiedener Schadensteuerer in unterschiedlichen Bereichen bereits seit Jahren aus. Robert Paintinger: „Wir wollen mit der Auszeichnung ein positives Signal für die Zusammenarbeit setzen und sind gespannt, wer den Award im kommenden Jahr erhält.“