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| News - Schraube kräftig angezogen - Detail |
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28.01.2010 Schraube kräftig angezogen
· Für die Kooperationspartner der Innovation Group (vormals Motorcare) begann das Jahr 2010 mit einer Überraschung. Im Briefkasten fand sich ein neuer Kooperationsvertrag, der es in sich hat.
Ein neuer Vertragsbestandteil firmiert unter dem Titel „Reparaturservice Direct“. Während bislang Kooperationsbetriebe nur die von TIG tatsächlich gesteuerten Schadenfälle zu TIG-Konditionen bearbeitet haben, müssen künftig auch Aufträge diverser Versicherer, deren Kunden die Werkstatt direkt beauftragen, wie gesteuerte Fälle behandelt werden. Als „stets um Fairness bemühter Geschäftspartner“, schreibt das Unternehmen, verzichte man in diesen so genannten Direktfällen auf die Provision. Was das für Betriebe bedeutet, ist klar: Kunden, die als Stammkunden, auf Grund von Marketing-Bemühungen des Betriebs oder auch per Zufall ohnehin in den Betrieb gekommen wären, werden so behandelt, als wären sie von TIG vermittelt worden. Kundendaten werden zur Verfügung gestellt, und als Stundensatz gilt der für gesteuerte Schäden Vereinbarte.
Ebenfalls neu ist ein „Factoring Service“, der eine schnelle Zahlung, die Übernahme des Ausfallrisikos sowie Kosten für das Forderungsmanagement enthält. Für den Factoring Service wird eine Provision von 2,5 Prozent des Netto-Rechnungsbetrags erhoben. Alle von TIG gesteuerten und die unter „Reparaturservice Direct“, siehe oben, laufenden Fälle werden verbindlich über den Factoring-Service abgerechnet. Die bei gesteuerten Fällen bislang bereits übliche TIG-Provision erhöht sich damit um 50 Prozent auf 7,5 Prozent der Netto-Auftragssumme. Bei den nicht gesteuerten Fällen der mit TIG kooperierenden Versicherungen sind 2,5 Prozent abzugeben – und die Konditionen gesteuerter Schäden zu akzeptieren.
Für Kooperaionsbetriebe bedeutet der umstrittene neue Vertrag einen kräftigen Dreh an der Ertragsschraube.
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Quelle: Lackiererblatt - Magazin für Fahrzeuglackierung, Karosserie und Reparatur
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